Dieses Buch hatte ich auch bereits in unserem Podcast empfohlen. Es handelt sich um ein Sach- und Trainingsbuch, dass uns Leser in die wunderbare Welt des “Document Object Model” Scripting einführen will.
Ohne hier erschöpfend erklären zu können was es mit diesem DOM auf sich hat und wozu es gut ist, sei folgendes dazu gesagt.
Das “Document Object Model” und dessen Verwendung hilft Webseiten dynamischer zu machen und mit ein bißchen mehr Coolness zu versehen.
Der Autor Jeremy Keith gibt sich große Mühe nicht zuviel vorauszusetzen und beginnt mit einer kleinen Einführung zum Thema Javascript, mit dem man das DOM manipuliert.
Ich glaube, dass Menschen, die sich noch nie mit einer Programmiersprache befasst haben dennoch schwierigkeiten haben werden. Das liegt aber nicht am Buch sondern daran, dass man sich in die Verwendung von Arrays und Funktionen erst einmal hineindenken muss.
Für Webdesigner wie mich ist es ein tolles Buch, dass an schönen Beispielen erklärt, wozu man diese Technik nutzen kann, wie sie sinnvoll eingesetzt wird und wobei man besonders aufpassen muss. Ich kenne mich etwas mit PHP aus und habe auch schon das ein oder andere JS verändert, aber diese Einführung hat mir einige neue Wege in die Welt der Webstandards geöffnet,
Jeremy Keith erklärt hervorragend was es mit der Dreiteilung (XHTML, CSS und DOM) auf sich hat. Außerdem ist mir endlich klar geworden was “unobrusive Javascript” eigentlich genau ist und wie man dadurch das Verhalten von der Struktur der Webseite trennen kann. Es geht eigentlich nie zu schnell, eher mal zu langsam.
Das ist auch gleichzeitig der einzige Kritikpunkt. Teilweise machen mal ein paar Seiten Quelltext das Ende eines Kapitels aus. Danach werden dann erneut Teile der Funktionen auseinander genommen, die bereits in vorhergenden Kapiteln erläutert wurden.
Aber so sind sie die Amerikaner.
Produzieren leicht lesbare Sach- und Fachbücher, deren Lektüre wirklich freude macht, aber manchmal wiederholen sie sich so oft, dass man ganze Kapitel überspringen möchte. Ich wünschte, dass könnte ich von meiner deutschen Studienlektüre auch sagen!
Ich würde sagen, was “The Zen of CSS Design” für Cascading Style Sheets ist, ist “DOM Scripting” für Direct Object Modelling. Also kaufen!
Update: Auch Jeremey Keith ließt diesen Blog
Bzw. sein Verlag oder Webmaster scheint deutsch zu können, denn seit kurzem ist ein Zitat von mir auf seiner Homepage: http://domscripting.com/book/ (ganz unten).













Huch! Vielleicht als Zusatzlektüre auch mal den Duden und eine deutsche Grammatik anschaffen?
Gute Idee
Wobei die Grammatik vermutlich hauptsächlich für die Interpunktion wichtig ist.
Der Jeremy ist doch Brite und kein Amerikaner — oder meinst Du den Verlag? Egal, da ist was dran..es scheint keine optimale Lösung zu geben, wie man grössere Codelistings häppchenweise durchkaut, ohne allzu repetetiv zu werden.