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	<title>Sascha Postner : Waidwerk : Blog über Kommunikation, Webstandards und Public Relations &#187; Bücher</title>
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		<title>Die Reform Lüge</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 07:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Postner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit kamen ja ein paar mehr Buchreviews aus dem Hause Blue Moped und auch dieses Posting ist ein solches.<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426273446/302-6255766-9886441?ie=UTF8&#038;tag=cyberurlaub&#038;linkCode=xm2&#038;camp=1638&#038;creativeASIN=3426273446" ><img id="image154" title="reformluege.gif" alt="reformluege.gif" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2007/07/reformluege.gif" align="right" /></a> Diesmal geht es um das Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426273446/302-6255766-9886441?ie=UTF8&#038;tag=cyberurlaub&#038;linkCode=xm2&#038;camp=1638&#038;creativeASIN=3426273446" target="_blank" class="amazon">&#8220;Die Reform-Lüge&#8221;</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_M%C3%BCller" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Albrecht Müller</a> (Volkswirt, Soziologe und ehemaliger Abgeordneter), mit dem beschreibenden Untertitel: &#8220;40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren&#8221;.<br />
Der Autor könnte dem einen oder anderen auch durch seinen Blog &#8220;<a href="http://www.nachdenkseiten.de/" target="_blank" class="liexternal">NachDenkSeiten</a> &#8211; <a href="http://www.nachdenkseiten.de/" target="_blank" class="liexternal">Die kritische Webseite</a>&#8221; bekannt sein, den er zusammen mit dem Juristen Wolfgang Lieb.</p>
<p>Das Buch versucht dem frustrierten und verunsicherten Bürger zu erläutern was es mit dem Reformstau, der uns täglich von Politikern, Medien und der Wirtschaft verkündet wird, wirklich auf sich hat. Albrecht Müller zeigt in 40 Beispielen wie, angeregt durch wenige Entscheider, Mythen, Denkfehler und bewußt verbreitete Unwahrheiten der Standort Deutschland künstlich schlecht geredet und kleingehalten wird.</p>
<p>Dabei entlarvt der1938 geborene ehemalige Ghostwriter von Wirtschaftsminister Karl Schiller Helfeshelfer der neoliberalen Desinformation (wie den Spiegel) und erklärt dem Leser warum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keynesianismus" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Keynesianische</a> Wirtschaftspolitik entgegen aller Unkenrufe immer noch up-to-date ist.</p>
<p>Die angesprochenen Mythen gleichen mittlerweile beinahe urbanen Legenden. So z.B. &#8220;Der Generationenvertrag trägt nicht mehr!&#8221; oder &#8220;Wir sind überschuldet!&#8221; oder auch immer gern genommen &#8220;Die Lohnnebenkosten sind zu hoch!&#8221;.</p>
<blockquote><p>&#8220;Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten &#8211; wenn alle Aufzeichnungen gleich lauten -, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.&#8221;</p>
<div align="right"><em>George Orwell, 1984</em></div>
</blockquote>
<p>Wer immer schon mal kritisch hinterfragen wollte ob es wirklich stimmt, dass &#8220;die normalarbeitsverhältnis ein Auslaufmodell ist&#8221; und ob &#8220;Steigende Aktienkurse wirklich gut sind&#8221;, der sollte sich dieses Buch kaufen und sich diese differenzierte Meinung anhören.</p>
<p>Albrecht Müller gibt sich wirklich Mühe auch nicht Ökonomen die Fakten gut aufbereitet zu erläutern. Gelegentlich fällt er allerdings in eine Art der Vereinfachung, die er den neoliberalen PR Strategen, die seiner Meinung nach erheblich mit an der Erschaffung der Reformnachfrage beteiligt sind, vorwirft. Das erinnert dann etwas an Michael Moore, auch wenn Müller nun wirklich nicht vorzuwerfen ist populistisch zu arbeiten.</p>
<p>Dennoch sind die ein oder anderen Argumente nicht zuende ausgearbeitet, während andere endlos ausgewaltzt werden. Selbst für Liberale, Konservative und Hardcore Unternehmer ist das Buch eine Denkanregung, nicht zuletzt weil auch die SPD (für die Müller schon Bundestagsabgeordneter war) ihr Fett mehr als ab bekommt. Der Autor zeigt uns letztlich, dass nahzu alle Politiker, aller Parteien, dem gleichen Trugschluss aufsitzen und bewußt, oder unbewußt, an dem gleichen Märchen schreiben.</p>
<p>(Erwähnt sei aber auch, dass einige Themen in diesem Buch des Jahgangs 2005 möglicherweise mittlerweile von einigen Politikern begriffen wurden [<a href="http://blog.postner.de/2007/07/13/wolfgang-schauble-stasi-20/" class="liexternal">Wolfgang Schäuble</a> gehört mit Sicherheit nicht dazu!!!]. Doch die meisten Themen sind zeitlos, was auch <a href="http://www.nachdenkseiten.de" target="_blank" class="liexternal">Müllers Blog</a> zeigt!)</p>
<p>Für unter 10 Eur ist das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426273446/302-6255766-9886441?ie=UTF8&#038;tag=cyberurlaub&#038;linkCode=xm2&#038;camp=1638&#038;creativeASIN=3426273446" target="_blank" class="amazon">Taschenbuch</a> zu haben und somit eine gute Lektüre für den Bus oder den Nachttisch (wenn man das ganze wie ich im Park ohne Sonnencreme gleicht die Gesichtsfarbe dummerweise hinterher dem Cover! <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Übrigens gibt es &#8220;Die Reform-Lüge&#8221; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426273446/302-6255766-9886441?ie=UTF8&#038;tag=cyberurlaub&#038;linkCode=xm2&#038;camp=1638&#038;creativeASIN=3426273446" target="_blank" class="amazon">auch als Hörbuch</a>, für alle die sich lieber beim Autofahren überzeugen lassen. <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wissenschaftliches Arbeiten mit OpenOffice.org 2.0</title>
		<link>http://www.postner.de/blog/2007/06/30/wissenschaftliches-arbeiten-mit-openofficeorg-20/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2007 14:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Postner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn man am liebsten nie aufhören würde zu studieren und erst recht wenn man am liebsten gar nicht früh genug aus der Uni in die wirkliche Welt entlassen werden würde, irgendwann erwischt sie jeden: <strong>Die Abschlussarbeit.</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898426157?ie=UTF8&#038;tag=cyberurlaub&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3898426157" target="_blank"><img width="192" height="192" align="left" alt="openoffice.jpg" id="image152" title="openoffice.jpg" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2007/06/openoffice.jpg" /></a>Dies in meinem Fall der Grund, der mich zum Kauf <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898426157?ie=UTF8&#038;tag=cyberurlaub&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3898426157" target="_blank" class="amazon">dieses Buches</a> bewegt hat. Aber wie das Cover schon selber sagt, es geht um wissenschaftliche Arbeiten im Allgemeinen. Von der Dissertation bis zur einfachen Seminararbeit.</p>
<p>OpenOffice ist dabei meiner Meinung nicht nur wegen seiner kostenlosen Verfügbarkeit dem, &#8220;leider&#8221; auch bei vielen Stundenten, verbreitetem Microsoft Word vorzuziehen.</p>
<p>Jeder der schon mal eine Arbeit, die mehr als 4 Seiten umfasst, mit Word geschrieben hat, kann sicherlich ein Lied davon singen wie das Microsoft Programm den Verfasser mit seinen kreativen Formatierungsüberraschungen und Anzeigefehlern zur Verzeweiflung treiben kann.</p>
<p>Dabei sind viele Problem nicht umbedingt auf mangelnde Kenntnis des Benutzers zurück zu führen, sondern vielmehr ein Resultat der Tatsache, dass Word mit großen Dokumenten (in denenen vielleicht sogar, welch &#8220;Zumutung&#8221;, ein paar Grafiken enthalten sind) nicht mehr richtig umgehen kann.</p>
<p>Der Writer in OpenOffice hingegen kann auch umfangreichste Dokumente verwalten und bietet zusätzlich eine sensationelle Formatierungssystematik, die nachträgliches Umformatieren wiederholender Inhalte zum Kinderspiel macht. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit Literaturdatenbanken aufzubauen und die für wissenschaftliche Arbeiten üblichen Fußnoten, Querverweise, Verzeichnisse und Formate zu verwalten.</p>
<p>OpenOffice ist dabei sehr leicht zu bedienen und ist nach kürzester Umgewöhnungszeit für Microsoft Office Anwender einfach zu bedienen.</p>
<p>Der Autor Kai Surendorf, selber Student, kennt als Verfasser mehrerer Bücher die Problematiken, die beim erstellen eines umfangreichen Manuskripts auftauchen ziemlich genau.<br />
Deshalb ist das Buch auch nicht nur eine gute Einführung in OpenOffice.org sondern auch gespickt mit nützlichen Hinweisen, die nicht nur in diesem Office Paket Verwendung finden dürften, sondern generell beim Verfassen von wissenschaftlichen Texten von Bedeutung sind.</p>
<p>Die Zielgruppe sehe ich gespannt zwischen Anfängern, denn es wird auch kurz die Installation und die grobe Funktion der Open Source Software erläutert (also auch so banale Dinge wie die Zwischenablage), und Profis, die sicherlich einige Kapitel überblättern können aber dennoch umfangreiche Tipps und Tricks geboten bekommen.</p>
<p>Mir zum Beispiel hat am besten die Kurzeinführung in OpenOffice Base geholfen, die am Beispiel einer Literaturdatenbank erläutert wie man Datebanken einrichtet, bearbeitet und verwendet.<br />
Ich habe nun Dank diesem Buch eine Datenbank mit allen verwendeten Zitaten und kann auf Knopfdruck das Literaturverzeichnis auswerfen. Eine Hilfe, die zwar bei der Einrichtung etwas Arbeit verlangt, dafür aber auf lange Sicht deutlich zeitsparender sein dürfte!</p>
<p>Insgesamt ist das Buch mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898426157?ie=UTF8&#038;tag=cyberurlaub&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3898426157" target="_blank" class="amazon">19,95 Eur</a> sicherlich nicht zu teuer, zumal es als Hardcover daher kommt. Innenliegend findet sich auch eine CD, die das OpenOffice bereits enthält und auf der auch noch einige andere Vorlagen, Software und Tools enthalten sind.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ein <a href="http://blog.postner.de/2007/06/15/website-konzeption-von-der-idee-zum-storybord/" class="liexternal">weiteres</a> Klasse Buch aus dem <a href="http://www.galileocomputing.de/" target="_blank" class="liexternal">Galileo Computing Verlag</a>. An die Liebe zum Detail (für mich ist ein integrierter Lesezeichenfaden einfach gern gesehen) aus diesem Hause kann man sich gewöhnen.<br />
Wer dieses Buch ließt BEVOR er seine Magister-, Diplom oder Examensarbeit schreibt hat sicherlich am Ende viel Zeit gespart.</p>
<p>Auch gibt es wieder einen OnlineCode um sich auf der Webseite zum Buch Ergänzungen herunterzuladen. Da ist aber bisher noch tote Hose! <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Website-Konzeption &#8211; Von der Idee zum Storybord</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2007 20:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Postner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Auch wenn diese Rezension schon bei <a href="http://www.technikwuerze.de/podcast/technikwurze-76-von-der-idee-zum-storybord/#top" target="_blank" class="liexternal">Technikwürze</a> (auch zum nachhören) erschienen ist möchte ich Sie den vorbeistolpernden Lesern hier nicht ersparen. <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </strong></em></p>
<p>Ich möchte Euch heute ein interessantes Buch zum Thema Website-Konzeption mit gleichnamigem Titel vorstellen.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/389842152X?tag=cyberurlaub&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=389842152X&#038;adid=1V6CAQ1GABQZ8CZBJ7WG" target="_blank" class="amazon">Website-Konzeption</a> – von der Idee zum Storybord&#8221; ist im <br />&#8220;<a href="http://www.galileo-press.de" target="_blank" class="liexternal">Galileo Press Verlag</a>&#8221; in der Edition PAGE erschienen, eine Reihe die zumindest mir vorher nicht aufgefallen ist, die aber schon durch die Kooperation mit der Zeitschrift PAGE einem gewissen Qualitätsanspruch verpflichtet sein sollte.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/389842152X?tag=cyberurlaub&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=389842152X&#038;adid=1V6CAQ1GABQZ8CZBJ7WG" target="_blank" title="Book"><img align="left" title="9783898421522.gif" id="image149" alt="9783898421522.gif" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2007/06/9783898421522.thumbnail.gif" /></a>Galileo Press war mir bis dato eher durch Bücher zu Programmiersprachen, SAP, Programmen etc. untergekommen, hat aber wie ich jetzt festgestellt habe auch einige Bücher im Angebot, die für Webdesigner jenseits von Software und Bildbearbeitung von Interesse sein dürften.<br />
“Website-Konzeption” liegt mir als Hardcoverversion vor, die mit 49,90 Eur Preis nicht zu teuer allerdings auch kein Superschnäppchen ist.</p>
<p>Verfasst wurden die 287 Seiten plus Anhang von zwei Autorinnen, Maria Grotenhoff und Anna Stylianakis (man beachte die sicherlich noch nie erwähnte Parallele zwischen dem Nachnamen und „Style“). Beide arbeiten bzw. haben bei der &#8220;Pixelpark AG&#8221;:http://www.pixelpark.com gearbeitet, einer bekannten, großen deutschen Kreativagentur aus Berlin.<br />
Wir dürfen also getrost davon ausgehen, dass einem in diesem Werk fundierter Background und einige Insights in umfangreiche Agenturabläufe geboten werden. Schließlich haben beide Damen langjährige Praxiserfahrung.</p>
<p>Das Buch empfängt den Leser mit dem Anspruch “alle Aspekte der inhaltlichen Konzeptentwicklung für professionelle Websites“ zu beschreiben, ein Selbstverständnis, dass weit reicht und eine enorme Komplexität umfasst. Ich gebe daher zu, dass ich die Lektüre mit gemischten Gefühlen begonnen habe, denn dieser Stoff verspricht aus seiner Natur heraus nicht ein so leichtes beschwingtes Lesen wie es z.B. &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/0321344758?tag=cyberurlaub&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=0321344758&#038;adid=1ME7YH47SMQV0MBDYCD1" target="_blank" class="amazon">Don&#8217;t Make Me Think</a>&#8220;: von Steve Krug ermöglicht.</p>
<p>Dazu kommt, dass deutsche Autoren, gerade wenn sie studiert sind und Agenturerfahrung haben dafür berühmt sind fachsprachlich ein hohes Niveau zu fahren und sich lieber kompliziert als einfach auszudrücken. So zumindest mein persönliches Vorurteil.<br />
Doch „Website-Konzeption“ ist hier meiner Meinung ein erfrischendes Exemplar, dass all meine Befürchtungen und Vorurteile in diese Richtung widerlegt. Die Autorinnen geben sich wirklich Mühe eine einfache Sprache zu verwenden und komplexere Fachtermini im Zweifel lieber zu erklären als den Leser dumm sterben zu lassen. Hinzu kommt, dass das Buch eine exzellente Struktur aufweist.</p>
<p>Man findet sich auf Anhieb zurecht und kann dank der farbigen Gliederung und leicht zu durchschauender Überschriften auch später immer wieder schnell nachschlagen.<br />
Im Prinzip durchläuft man als Leser chronologisch die einzelnen Projektphasen die bei der Konzeption und Umsetzung einer Website durchlaufen werden. Diese liefern gleichzeitig auch die Oberkapitel.<br />
Das sind im Einzelnen die Definitionsphase in der die allgemeine Strategie entwickelt wird, die Kreationsphase in der es um Ideenentwicklung und MainIdea geht, die Umsetzung mit der Erstellung des Grobkonzepts, gefolgt vom Feinkonzept hier in die Entwicklungsphase einsortiert und im Anschluss die Produktion mit Tests und Begleitung.</p>
<p>Jedem Kapitel sind ein paar Seiten angehängt indem die Inhalte der vorgestellten Abschnitte an einem Paxisbeispiel exemplarisch vollzogen werden. Dabei handelt es sich um die Entwicklung der Webplattform Stylepark.com, die scheinbar im März 2001 gelaunched wurde, zum heutigen Zeitpunkt aber leider bereits ein anderes Konzept und Design hat.<br />
Ein letztes Kapitel führt noch einmal unzählige neue Praxisbeispiele auf, die gute Anregungen geben.<br />
Eine weitere Hilfe sind Warnungen, Tipps &#038; Tricks, Hinweise und Step-by-Step Anleitungen, die als Ergänzung am Rand der Seiten zu finden sind und die ebenfalls mit farbigen Icons markiert wurden. Diese Grafiken sind zwar nach meiner Vorstellung nicht wirklich intuitiv gewählt, helfen aber während der Lektüre dennoch sich immer wieder zu orientieren, zumal die Inhalte dieser Zusatzinformationen sehr hilf- und lehrreich sind.</p>
<p>Der Background der Autorinnen lässt bereits erahnen woher die Praxisbeispiele stammen und wie die Dimensionen der Abläufe, Konzepte und Projekte die exemplarisch in diesem Werk beschrieben werden geartet sind. Es sind also eher große Agenturen, die sich in diesem Buch wiederfinden werden und sich mit einem „Stimmt, so ähnlich läuft das bei uns auch!“ darüber freuen können.</p>
<p>Das soll aber nicht bedeuten, dass der allein arbeitende Webdesigner oder die kleine Kreativagentur mit wenigen Mitarbeitern nicht zu diesem Buch greifen sollte. Ganz im Gegenteil.<br />
Es mag bei einfacher Betrachtung nicht sinnvoll sein sich mit einem Ablauf auseinander zusetzen, in dem mehr Menschen mit unterschiedlichen Funktionen beteiligt sind als man selber Kunden hat, aber die Tipps und Hinweise in diesem Buch erscheinen mir gerade für diese Leserschaft extrem wertvoll zu sein.</p>
<p>Während meiner Arbeit mit Kunden, meiner Tätigkeit als Berater von Firmen, die kleine und mittlere Agenturen beschäftigen und meinen Unterhaltungen mit Kleinagenturen wird mir immer wieder bewusst, dass viele im Laufe der Zeit erst schmerzhaft die Erfahrungen machen müssen, die hier teilweise gebündelt angesprochen werden.<br />
So wird zum Beispiel darauf hingewiesen, wie wichtig es schon zu Beginn des Projekts ist festzustellen ob Ansprechpartner auch Entscheider sind (was selten der Fall ist und dadurch häufig zu kompletten Überarbeitungen in späten Projektphasen führt) oder die Bedeutung von Zwischenabnahmen und Tests hervorgehoben.</p>
<p>Ich würde behaupten, unsere kleine Agentur einige Rückschläge und Probleme erspart hätte wenn wir früher den ein oder anderen Tipp bekommen hätten, der in diesem Buch zu finden ist. Auch wenn aus der Erfahrung heraus einiges Selbstverständlich erscheint, so erinnere ich mich doch noch sehr gut daran, wie gerne man als Agentur am Kunden vorbeiredet und als Kunde Dinge als selbstverständlich annimmt, die die Agentur nicht einkalkuliert hat.<br />
Ebenfalls gut gefallen haben mir die Inhalte rund um die Entwicklung und Produktion. Hier kann sich vermutlich jeder noch eine Scheibe abschneiden. Dabei sollte allerdings jedem Leser vorher klar sein, dass es hier nicht um technische Umsetzung geht sondern eher um die Planung und die gesteuerte Produktion.</p>
<p>Stichworte wie Assets, Versionskontrolle, CMS und vieles mehr werden sinnvoll eingeführt und können den Horizont vieler Leser sicherlich erweitern.<br />
Obwohl das Buch an manchen Stellen auch mal etwas „Blub“-lastig ist (braucht man wirklich 6 Seiten über Kreativitätstechniken wie Brainstorming?) und das ein oder andere Praxisbeispiel durchaus einen leichten Duft von (Selbst-)Beweihräucherung verbreitet, halte ich es für überaus kaufenswert.</p>
<p>Das Buch empfiehlt sich meiner Meinung nach für jeden der einen detailierten Überblick darüber bekommen möchte wie ein Webprojekt vom A bis Z konzeptioniert wird. Egal ob man als fachfremder Quereinsteiger in eine Agentur kommt, sich nach dem Studium an einem Praktikum versucht oder als freier Webdesigner seine eigene Kundenkommunikation verbessern will, „Website-Konzeption“ kann wertvolle Hinweise liefern. Ohne technischen Schnickschnack zeigen die Autorinnen auf, was zu beachten ist und wo die größten Fallstricke liegen.<br />
Dabei kann man den Ablauf sicherlich auch als Anleitung betrachten, die große Stärke des Buches liegt aber sicherlich darin sich Fragmente als Anregungen und Ergänzungen für den eigenen bereits etablierten Arbeitsablauf zu extrahieren und so den eigenen Workflow zu stärken und nicht zu versuchen die skizzierte (sicherlich sehr Pixelpark beeinflusste) Arbeitsweise 1-zu-1 zu kopieren.</p>
<p>Doch auch für Kunden kann die Lektüre sehr anregend und hilfreich sein. Einsichten darüber wie in Agenturen so „getickt“ wird, helfen ein beidseitiges Verständnis herzustellen und Arbeitsabläufe besser zu verstehen. Zudem ermöglichen einige Erkenntnis sicherlich auch den ein oder anderen Bluff einer Agentur bereits im Pitch zu enttarnen oder durch gezielte Nachfrage nach bestimmten Arbeitsschritten mehr Planungssicherheit für den Kunden zu erzeugen.<br />
Von mir also 2 Thumbs up für „Website Konzeption – von der Idee zum Storybord“. <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>Vollidiot &#8211; Tommy Jaud</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Nov 2006 21:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Postner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meinem Geburtstag habe ich dieses <a href="http://www.amazon.de/dp/3596163609?tag=cyberurlaub&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=3596163609&#038;adid=06B0HT3TAKFEM3NM3DMF&#038;" target="_blank" class="amazon">großartige Buch</a> geschenkt bekommen und ich muss sagen (auch wenn es fast nicht zu glauben ist) es topt sogar die <a href="http://blog.postner.de/2006/10/22/geek-gadgets-zum-geburtstag/" class="liexternal">Kugelbahn</a>. Selten erlebt man Momente wo man Tränen lachen muss und noch seltener geschieht dies wenn man ein Buch ließt.<br />
<a href="http://www.amazon.de/dp/3596163609?tag=cyberurlaub&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=3596163609&#038;adid=06B0HT3TAKFEM3NM3DMF&#038;" target="_blank"><img width="158" height="244" align="right" title="vollidiot.jpg" id="image123" alt="vollidiot.jpg" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/11/vollidiot.jpg" /></a> Tommy Jaud (ich hoffe das ist ein Pseudonym) schafft es. Das liegt in meinem speziellen Fall sicherlich daran, dass ich mich ständig in der Hauptperson wiederfinde, was einen gelegentlich auch mal traurig macht, nicht umsonst lautet der Titel Vollidot.<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/a473a88a8ae14f24a664744cf5b82ed5" width="1" height="1" alt="" class="vgwort" /></p>
<p>Simon Peters, seines Zeichens Protagonist dieser Geschichte, Disponutzer und T-Punkt Mitarbeiter, ist einfach echt am Ende. Vermutlich (bzw. hoffentlich) geht es niemandem wirklich so scheiße, aber der ein oder andere wird wohl schon mal ähnliche Phasen seines Lebens mitgemacht haben. Und zumindest was die Zwischenmenschlickeit angeht, öhm&#8230; Es wird wohl Gründe geben warum ich es geschenkt bekommen habe <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Wie auch immer.</p>
<p>Alle Leute die nicht im T-Punkt arbeiten, Ende 20 sind, Singlefrust schieben, in die sich schon mal der Schwarm eines Freundes verliebt hat und der gelegentlich mal alleine in einem Ikeasessel aus Regal 30C den Abend verbringen sollten sofort zuschlagen!</p>
<p>Allerdings kann das dazu führen, dass ihr mal im Cafe sitzt und man schallend loslacht. Eine sehr befreiende Erfahrung.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3596163609?tag=cyberurlaub&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=3596163609&#038;adid=06B0HT3TAKFEM3NM3DMF&#038;" target="_blank" class="amazon">Vollidiot von Tommy Jaud bei Amazon kaufen (7,95 Eur)</a></p>
<p>Außerdem noch kurz ein Update für alle die sich auch neben Buchtips für unseren Podcast und unseren Blog interessieren:</p>
<ol>
<li><a href="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/11/unfall.JPG" title="unfall.JPG" class="imagelink" rel="lightbox[roadtrip]"><img align="right" alt="unfall.JPG" id="image125" title="unfall.JPG" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/11/unfall.thumbnail.JPG" /></a>Ich hatte einen fetten Unfall auf der A52, in den 3 Autos verwickelt waren. NEIN, ich war nicht Schuld (auch wenn das immer alles sagen) und es ist auch niemand verletzt. 2 Autos sind trotzdem hin und alleine das Generve ist ziemlich ätzend (mal abgesehen davon, dass ich jetzt kein Auto hab) <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Der <a href="http://www.microsoft.com/germany/windows/ie/default.mspx" target="_blank" class="liexternal">Internetexplorer 7</a> ist raus und der ein oder andere wird vielleicht die nächsten Tage doof aus der Wäsche kucken.<br />
Mitte November wird der neue Browser per Autoupdate verteilt und es gibt immer noch einige hochnäsige Programmierer, die glauben sie würden nach Webstandards Programmieren und &#8220;na gut dann benutzen den halt 4 Leute auf der Erde&#8221;, da ist es ja nicht so wichtig wenn auf Unternehmensseiten die Navigation auf der Webseite nicht mehr angezeigt wird.<br />
Wie kann man nur so total verblödet seinm in einer Browserweiche nach Browserversionen abzufragen, nicht daran zu denken, dass da auch mal neue Versionen kommen und dann auch noch die Frechheit besitzen zu sagen, dass ist ein IE Bug und das zu fixen dauert 14 Tage.</li>
<li>Aus 2. resultiert: Es werden immer noch zu viele Vollidioten als Agenturen beschäftigt obwohl sie ihre Nase ungefähr auf Höhe der Stratosphäre tragen und glauben sie könnten jeden Kunden verarschen.<br />
Geilerweise kommen genau die Agenturen immer nur dann mit der &#8220;Microsoft ist böse&#8221;-Regel, wenn sie was verbocken. Wenn man ihnen erklärt, dass man ja gerne auch das CMS im Firefox nutzen würde oder, dass im Opera ja die Sitemap nicht funktioniert kommt das Argument: Ist doch egal, 90% der Menschen nutzen doch eh den Internet Explorer. <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /><br />
<strong>Ich BETONE, dass ich verzichtet habe die erwähnte Agentur und diverse Mitarbeiter zu verlinken!!!</strong></li>
<li>Wegen 1.-3. hatten wir im Moment wenig Zeit für Podcasting. Aber die Tage wird es sicher wieder eine neue Episode geben. <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Unsere Kunden sind so anspruchsvoll und da will man ja nicht auch noch in der raren Freizeit Webdesignnerd bleiben!</li>
<li><a href="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/11/ska.JPG" title="ska.JPG" class="imagelink" rel="lightbox[roadtrip]"><img align="right" alt="ska.JPG" id="image126" title="ska.JPG" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/11/ska.thumbnail.JPG" /></a>Talking about Freizeit: Ich war mit Burkhard und Kathi auf einem Ska-Konzert im <a href="http://www.gebaeude9.de/" target="_blank" class="liexternal">Gebäude9 in Köln</a>. Super cool. Man sollte wieder mehr Musik mit Bläsersatz hören! <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Wir sollten uns mehr gegen die Praktika und Volontariat Mentalität der aktuellen Gesellschaft wehren! Habe da in letzter Zeit so einige böse Geschichten gehört. Vielleicht sollten Burkhard und ich endlich mal unsere Idee eines anklagenden &#8220;Fickt alle Praktikanten und Volo Ausnutzer ins Knie&#8221; Blogs umsetzen!</li>
</ol>
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		<title>Against all Enemies &#8211; Richard A. Clarke</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Aug 2006 08:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Postner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Against all Enemies ist Richard A. Clarkes persönlicher Bericht über seine Arbeit im Weißen Haus, die er für George Bush senior, Bill Clinton und George W. Bush ausübte.</p>
<p><a href="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/08/againstallenemiesenglish.jpg" class="imagelink" title="againstallenemiesenglish.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img width="179" height="179" align="right" title="againstallenemiesenglish.jpg" id="image99" alt="againstallenemiesenglish.jpg" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/08/againstallenemiesenglish.jpg" /></a>Unter Bill Clinton wurde Clarke zum ersten &#8220;National Coordinator for Security, Infrastructure Protection and Counterterrorism&#8221; und hatte mit Sicherheit einen der besten Einblicke in Amerikas &#8220;Kampf gegen den Terror&#8221;.</p>
<p>Sein Buch beschreibt was er während seiner Arbeit erlebt hat, welche Fehler er selbst, seine Mitarbeiter, seine Vorgesetzten und seine Präsidenten in Bezug auf den Anti Terror Kampf gemacht haben und warum er 2003 von seinen Posten zurückgetreten ist.</p>
<p>Ein sehr spannendes Buch, das zwischenzeitlich ein kleiner Zieher ist, da militärische Operationen aneinander gereiht werden oder Organisationsstrukturen erklärt werden, die sehr undurchsichtig sind. Im Großen und Ganzen ist das Buch allerdings sehr lesenswert.</p>
<p>Man hat erstmal den Eindruck, dass hier weder in die eine noch in die andere Richtung beschönigt wird, auch wenn man nicht verleugnen kann, dass Richard Clarke ein Clinton-Fan ist.<br />
Dennoch ließt man hier nicht populistische Stimmungsmache ala <a href="http://www.michaelmoore.com/" class="liexternal">Michael Moore</a>, (die natürlich trotzdem lesenswert ist <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) sondern erfährt nahzu durchgehend sachlich was sich über die Jahre im Weißen Haus zur &#8220;Bekämpfung&#8221; von Al Quida so getan hat.</p>
<p>Selbstverständlich tut die persönliche Meinung des Autors Ihr übriges zur Attraktivität des Buches, zumindest für politische so ausgerichtete Menschen wie mich. <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer das Buch lesen möchte um einen Insiderbericht aus den Konferenzräumen und Sicherheitsbunkern rund um den 11. September und die heutige amerikanische Administration zu erhalten, sollte sich auch darüber klar sein, das Clarke eine militärische Sprache nutzt, die gerne auf Abkürzungen zurück greift, die vermutlich nicht mal jedem 4. Amerikaner bekannt sein dürften.<br />
Wer sich des Englischen nicht allzu sicher fühlt sollte daher lieber auf die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/cyberurlaub/3455094783/" target="_blank" class="amazon">deutsche Version des Buches</a> zurückgreifen.</p>
<p>Mit diesen Einschränkungen ist es voll empfehlenswert.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/cyberurlaub/0743260244/" target="_blank" class="amazon">&#8220;Against all Enemies&#8221; von Richard Clarke bei Amazon kaufen</a></p>
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		<title>The Fall of Advertising &amp; the Rise of PR</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Aug 2006 06:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Postner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="118" height="118" align="right" title="thefallofad.jpg" id="image90" alt="thefallofad.jpg" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/08/thefallofad.thumbnail.jpg" />Die vergangenen Tage musste ich ständig einen RAM-Riegel zwischen meinem MediaCenter und meinem Arbeitsrechner hin und her stecken. Das nervt und sorgt dafür, dass man irgendwann zu faul wird für eine interessante Fernsehsendung wieder den Rechner auszuschalten. Daher habe ich ein paar Bücher aufgeholt, die ich in letzter Zeit angefangen hatte. Darunter auch &#8220;The Fall of Advertising &#038; the Rise of PR&#8221; von AL &#038; Laura Ries.</p>
<p>Daran, dass ich keine Anzeigenkampagne gegen dieses Buch schalte, sondern darauf setze, dass &#8220;Word of Mouth&#8221; für sehr eingeschränkte Verkaufszahlen sorgt, erkennt man, dass ich die Botschaft des Buches sehr wohl verstanden habe.</p>
<blockquote><p><strong>Bitte kauft nicht dieses Buch</strong>. Die 3 (in Worten drei) Kernaussagen kann man auch hier zusammenfassen!<br />
Was für eine Zeitverschwendung!</p></blockquote>
<p>Worum geht es hier? Die Autoren wollen uns auf 280 Seiten davon überzeugen, dass man zum Aufbau einer Marke keine Werbung nutzen sollte sondern Public Relation. Nein, wirklich? Mal abgesehen davon, dass selbst dem letzten normal denkenden Menschen mittlerweile die Kraft der Meinungsbildung durch Pressearbeit und Co klar geworden sein sollte, braucht es nun wirklich nicht kapitelweise Beispiele von fehlinvestierten Werbemillionen, die dann noch nicht mal jeder wirklich interessierten Analyse standhalten würden.</p>
<p>Zu welchem Zweck hängt man wahllos Kosten für Werbekampagnen und ausbleibende oder sinkende Verkaufszahlen aneinander und stellt Zusammenhänge da, die nicht gegeben sein müssen? Im Prinzip betreiben Vater und Tochter hier die gleiche Überzeugungsarbeit mit den gleichen Mitteln, die Sie Werbeagenturen vorwerfen. Auch die Tatsache, dass sie im Prinzip recht haben heiligt da nicht die Mittel.</p>
<p>Für alle die sich für die Thesen des Buches interssieren hier die wichtigsten Fakten:</p>
<ol>
<li>Zum Aufbauen einer Marke ist Werbung der falsche Weg. Nutze PR und nimm dir eine ordentliche Portion Geduld mit. Denn Meinungsänderung dauert und ist extern bedingt, nicht durch unternehmenseigene Werbung (die eh keiner glaubt).</li>
<li>Zum Verteidigen einer Marke ist Werbung geeignet, verzichte aber auch dann nicht auf PR. Verzichte aber umbedingt auf Kreativität bei der Werbung. Die sorgt nur dafür, dass die Werbung bekannt wird, nicht jedoch die Marke.</li>
<li>Öhm? Denk, denk! Tja. Vielleicht: Sei erster in einer neuen Nische und erstell eine neue Marke anstelle einer &#8220;Brand extension&#8221;.</li>
</ol>
<p>Ja, das war es. Es mag bestimmt für den ein oder anderen Leser noch ein paar interessante Hinweise oder Anekdoten geben, aber es ermüdet sehr, wenn man nach der Kernaussage über Seiten nur noch erfährt was Cola, General Motors, WalMart und Co so alles falsch und Absolute, Volvo und andere so alles richtig gemacht haben. Um es mal mit einem Zitat eines anderen Beraters zu formulieren, dessen Buch eins der nächsten auf meiner Lektüreliste ist:</p>
<blockquote><p>Berater berechnen horrende Honorare dafür, dass sie gesunden Menschenverstand in groteske Worte fassen.<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/cyberurlaub/3593381168/" class="amazon">Neil Glass</a></p></blockquote>
<p>Das Buch mag nicht so schlecht sein wie ich es hier darstelle, aber wer wirklich was über gute Public Relation Arbeit erfahren will sollte doch eher in ein anderes Werk investieren. Es sei denn er ist derzeit noch nicht überzeugt, dass Werbung, die uns seit Jahrzehnten erzählt wieder einen riesen Durchbruch in der Zahnpastaherstellung errungen zu haben, uns nicht wirklich zum Kauf einer neuen Zahnpastamarke verleiten wird.</p>
<p><strong>Wer es doch kaufen will:</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/cyberurlaub/0060081996/" target="_blank" class="amazon">Hier ist der Link zu Amazon</a>. Immerhin kann man es in der broschierten Ausgabe schon für 11,45 Eur kaufen.</p>
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		<title>DOM Scripting &#8211; Jeremy Keith</title>
		<link>http://www.postner.de/blog/2006/06/18/dom-scripting-jeremy-keith/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jun 2006 17:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Postner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="139" height="167" align="right" title="dom.jpg" id="image81" alt="dom.jpg" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/06/dom.jpg" />Dieses Buch hatte ich auch bereits in unserem Podcast empfohlen. Es handelt sich um ein Sach- und Trainingsbuch, dass uns Leser in die wunderbare Welt des &#8220;Document Object Model&#8221; Scripting einführen will.</p>
<p>Ohne hier erschöpfend erklären zu können was es mit diesem DOM auf sich hat und wozu es gut ist, sei folgendes dazu gesagt.</p>
<blockquote><p>Das &#8220;Document Object Model&#8221; und dessen Verwendung hilft Webseiten dynamischer zu machen und mit ein bißchen mehr Coolness zu versehen.</p></blockquote>
<p>Der Autor Jeremy Keith gibt sich große Mühe nicht zuviel vorauszusetzen und beginnt mit einer kleinen Einführung zum Thema Javascript, mit dem man das DOM manipuliert.<br />
Ich glaube, dass Menschen, die sich noch nie mit einer Programmiersprache befasst haben dennoch schwierigkeiten haben werden. Das liegt aber nicht am Buch sondern daran, dass man sich in die Verwendung von Arrays und Funktionen erst einmal hineindenken muss.</p>
<p>Für Webdesigner wie mich ist es ein tolles Buch, dass an schönen Beispielen erklärt, wozu man diese Technik nutzen kann, wie sie sinnvoll eingesetzt wird und wobei man besonders aufpassen muss. Ich kenne mich etwas mit PHP aus und habe auch schon das ein oder andere JS verändert, aber diese Einführung hat mir einige neue Wege in die Welt der Webstandards geöffnet,<br />
Jeremy Keith erklärt hervorragend was es mit der Dreiteilung (XHTML, CSS und DOM) auf sich hat. Außerdem ist mir endlich klar geworden was &#8220;unobrusive Javascript&#8221; eigentlich genau ist und wie man dadurch das Verhalten von der Struktur der Webseite trennen kann. Es geht eigentlich nie zu schnell, eher mal zu langsam.</p>
<p>Das ist auch gleichzeitig der einzige Kritikpunkt. Teilweise machen mal ein paar Seiten Quelltext das Ende eines Kapitels aus. Danach werden dann erneut Teile der Funktionen auseinander genommen, die bereits in vorhergenden Kapiteln erläutert wurden.</p>
<p>Aber so sind sie die Amerikaner. <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Produzieren leicht lesbare Sach- und Fachbücher, deren Lektüre wirklich freude macht, aber manchmal wiederholen sie sich so oft, dass man ganze Kapitel überspringen möchte. Ich wünschte, dass könnte ich von meiner deutschen Studienlektüre auch sagen! <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich würde sagen, was &#8220;<a href="http://blog.postner.de/www.ruettenscheider-planb.de" class="liexternal">The Zen of CSS Design</a>&#8221; für Cascading Style Sheets ist, ist &#8220;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1590595335/cyberurlaub/" class="amazon">DOM Scripting</a>&#8221; für Direct Object Modelling. <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1590595335/cyberurlaub/" class="amazon">Also kaufen</a>!</p>
<p>Update: Auch Jeremey Keith ließt diesen Blog <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Bzw. sein Verlag oder Webmaster scheint deutsch zu können, denn seit kurzem ist ein Zitat von mir auf seiner Homepage: <a href="http://domscripting.com/book/" class="liexternal">http://domscripting.com/book/</a> (ganz unten).<a href="http://domscripting.com/book/"><br />
</a></p>
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		<title>Die falsche Fährte &#8211; Henning Mankell</title>
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		<pubDate>Sun, 07 May 2006 12:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Postner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Romane um Kurt Wallander erfreuen sich ja bereits seit einiger Zeit einer größeren Beliebtheit. Aber ich komme erst jetzt, dank langem Weg zum Arbeitsplatz und total unentspannten Bahnverbindungen, dazu mal ein paar Bücher dieser Serie aufzuholen.<br />
Im Falle von &#8220;Die falsche Fährte&#8221; hat es immerhin 5 Jahre gedauert, bis ich es gelesen beiseite legen konnte.</p>
<p><img align="right" alt="Die falsche Fährte - Henning Mankell" id="image45" title="Die falsche Fährte - Henning Mankell" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/05/diefalschefaehrte.jpg" />Es mag an meiner Begeisterung für Schweden liegen, oder vielleicht daran, dass ich sogar einige Orte und Gegebenheiten aus den Mankell Büchern aus meinem Erasmusaufenthalt kenne, aber ich finde seine Bücher einfach großartig.</p>
<p>Die Geschichte dieses Buches spielt im Sommer 1994 um Mittsommer herum. Wallander muss eine brutale Mordserie aufklären, bei der einem Mann nach dem anderen der Kopf mit einer Axt gespalten und den Opfern danach der Skalp vom Kopf getrennt wird.<br />
Doch damit nicht genug. Der Mörder hat sich für einige seiner Taten noch weitere Perversionen ausgedacht. Einem Kleingarnoven träufelt er Säure in die Augen während dieser noch lebt und einem Wirtschaftsbetrüger wird der Kopf nach seinem Tod im Backofen gegrillt.</p>
<p>Nicht gerade der Start in einen ruhigen, beschaulichen Sommer für die Mitarbeiter der Mordkommision in Ystad. Zusätzlich müssen sie sich noch mit dem Selbstmord eines jungen Mädchens beschäftigen, das sich auf einem Acker mit dem gesamten Rapsfeld anzündet und verbrennt.</p>
<p>Der Plot ist sehr spannend und ich hatte als Leser ständig den Eindruck Wallander über die Schulter sehen zu können. Dank der dichten Erzählung ist man emotional sehr stark involviert und kann sich mit ärgern, weinen und entsetzen.</p>
<blockquote><p>Teilweise ist die Handlung vorherseh- und berechenbar. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, bleibt es spannend und aufregend.</p></blockquote>
<p>Leider ist natürlich wieder einmal jede Kleinigkeit die sonst noch so passiert (in diesem Fall also zum Beispiel der Selbstmord des Mädchens auf dem Feld), mit der Mordserie verknüpft. Ich warte noch auf einen Krimi wo der Leser die ganze Zeit den Verdacht hat, es würde zum &#8220;großen&#8221; Fall gehören und sich dann am Ende herausstellt, dass es ein völlig anderer Sachverhalt ist.</p>
<p>Insgesamt wieder ein gelungener Mankell, den man ungeingeschrängt empfehlen kann. Danke auch für die Statements zu den schwedischen Flughäfen, die ich nur bestätigen kann <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Going Postal</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2006 19:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Postner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Again I sticked my nose into one of those ingenious discworld novels of Terry Pratechett.</p>
<p>This one covers a conflict between the &#8220;clacks&#8221; and the postoffice which can easily seen as the conflict between modern technologies (like the Internet) and the more traditional ways (like snail mail).</p>
<p><span id="more-7"></span><br />
<img align="right" id="image8" alt="Going Postal - Terry Pratchett" title="Going Postal - Terry Pratchett" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/04/going_postal.jpg" /> A few words should be dropped about the Discworld in gerneral because I suspect that not all the readers know it yet (if there are any readers anyway). Pratchett has set up a fantasy satire on a wired world which basically looks like the picture of the world mankind had hundrets of years ago.<br />
The world is a disc, with a dome of glas above it. This disc has been placed on four giant elephants which find their place on an ancient space turtle, swimming through the universe. This &#8220;crazy&#8221; setting is the stage for a lot of stories Pratchett is telling in his books. On this world magic is as normal as DEAD which is not meant litteraly, but as this cool skeleton guy who is always talking in CAPITALS. The author manages to write in that special way, fitting in little hints to the &#8220;real world&#8221; by just mentioning names or discribing a fictitous technique or event, which can be easily compared to something currently in our news. There is even a book (&#8220;Wired Sisters&#8221;) which is a satire to Shakespears &#8220;Mac Beth&#8221;.</p>
<p><strong> Even more fun if the internet is your domicile</strong></p>
<p>The protagonist oft this story is Moist von Lipwig a criminal and con artist, who should be hanged at the beginning of the book. Luckily Lord Vetinari, despot and ruler of Ankh-Morpork, capital of the Discworld, offers him a job instead of DEATH. Moist could get postmaster general of the Post Office. A job you can not refuse with a clear conscience, considering that the alternative would be dieing by the string.</p>
<p>In the beginning of his new career Moist is just thinking how to get away without being catched by that giant golem, Vetinari has hired as his &#8220;guard&#8221;, but throughout the book the new postmaster get&#8217;s exited about his company and really trys to get it work again after 20 years of liying idle. This is a though job as the &#8220;clacks&#8221; an Internet-like communication system has filled the gap. This system uses high towers which &#8220;morse&#8221; messages from one to another making news floating around the continents in hours not weeks.<br />
I have to admit that the description of the &#8220;clacks&#8221; system is even more fun if you have some knowledge of the Internet. Than words like &#8220;overhead&#8221; or &#8220;uplink&#8221; mean something to you and enjoying the funny descrition in this fantasy world is even MORE fun. But it is not nessesary to be a geek here.</p>
<p>Moist as an trickster is the perfect man to handle the corrupt company which is operating the clacks towers. As he gets more and more hooked into the competition against the clacks he gets the Post Office going again. In the end it is not only a race, delievering a message faster by mail then by clacks, but also the question if modern and expensive technologies can build a gap between rich an poor people and who to change that.</p>
<p align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0552149438/cyberurlaub/" target="_blank" class="amazon">Buy the English original at Amazon</a></p>
<div align="center">
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		<title>A short history of nearly everything</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2006 19:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Postner</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bill Bryson is famous for his travel books, especially about Australia and Asia – the reason he came across me in the first place. In this particular specialized book he wants more than just to tell the world were you can find nice places and interesting cities. Bryson claims to explain the whole world or, as it is mentioned in the title of the book, nearly everything.</p>
<p><span id="more-6"></span></p>
<p>In my evolving mood of exploring everything from physics to better manners it seemed a interesting purchase. The simple language and being “Spiegel” bestseller implicated that it would be fun to read and give me some knowledge about the physical nature of life i did not have.</p>
<p><img align="right" title="Bill Bryson" id="image9" alt="Bill Bryson" src="http://blog.postner.de/wp-content/uploads/2006/04/billbryson.jpg" />Unfortunately i have to say the book did not meet my expectations. Although it is interesting to read and makes you laugh a lot (I really like books which get you to laugh in a crowded tram) the scientific character is merely a cover. For me the biggest prejudice about (some!) Americans got ratified again by this book – no sophistication.</p>
<p>Mr. Bryson explains in his preface that ones he flew over the ocean and wondered why the water is salty, the mountains look that way and the continents are placed were they are. Figuring out that all books about science and especially about natural sciences are unreadable he decided to write a special book for people like him. Maybe this was a success but after reading chapter for chapter i found out that merely 80% of the content was already familiar to me.</p>
<p>This was rather frustrating exceptionally because there were a lot interesting topics which the author mentions only in one sentence and steps on to a funny story about a wired professor or tells us that this topic is to diverse for such a book. Bryson himself condemns this kind of writing when it comes to other writers. I would say that it might be a good start for people who have not heard of the continental drift, the earth&#8217;s core, the big bang, Darwin&#8217;s theory of evolution or the theory of relativity (and I do not think that these people are only Americans!). For the rest the book can be a interesting read to refresh some knowledge and to make you curious about some further topics.</p>
<p>Still “a short history of nearly everything” is nice to read and the flavor of stories which make you smirk helps to overlook those faults. Although sometimes I start to wonder how those people at “Spiegel” make their bestseller lists.</p>
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<p align="center"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442460719/cyberurlaub/" target="_blank" class="amazon">Buy the German book at Amazon</a></p>
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