Sascha Postner macht Jagd auf Kommunikation, Webstandards und Public Relations

 

Archiv für die Kategorie „Culture“

Kleinigkeiten – und tschüss

Dienstag, 30. Oktober 2007

Bevor ich mich für einen Monat von diesem schönen Kontinent verabschiede muss ich noch ein paar nette Erlebnisse in Form von Tipps hinterlassen! ;)

DJ B-Ju & Teddi
Dank glücklicher Fügung war ich auf Zollverein beim Konzert der WDR Big Band Köln, das im Zeichen von jungen Gastmusikern stand. Zugegebener Weise habe ich die Karten ursprünglich wegen des Special Guests Jan Delay gekauft.
Das eigentliche Highlight waren dann aber die Solokünstler, die zusammen mit der Big Band auftraten. Einer genialer (und jünger) als der andere. Herausgestochen haben die beiden DJs B-Ju und Teddi, die eine sensationelle Fusion aus Jazz und Dancefloor scratchen und auflegen. Ladet Euch mein persönliches Highlight auf einer der Myspaceseiten herunter oder schaut Euch eine Demo von der Musikmesse an!

Tauchgasometer Duisburg
Wieder mal ein Hinweis für alle Unternehmungslustigen im Pott. Endlich habe ich es geschafft mal den Tauchgasometer in Duisburg zu besuchen. “Trotz” der Wassertemperatur von 15 Grad war es ein sau cooles Erlebnis.
Ganz besonders sollte man das Team hervorheben. Selten so nette, zuvorkommende Menschen erlebt, die sich so hervoragend um die Kunden und Gäste kümmern. Wir haben für eine Tageskarte inklusive der kompletten Ausrüstung (bei dem Wetter umbedingt an Kopfhaube und Eisweste denken) knapp über 60 Eur bezahlt, ein fairer Preis wie ich finde, zumal man soviel tauchen kann wie man will.

Das ganze ist schon recht aufregend. Im Neo über den Parkplatz des Landschafts Parks latschen und die Ausrüstung im Bollerkarren hinterherziehen allein ist schon witzig. Dann muss auch noch alles mit dem Lastenaufzug auf die 13m hohe Plattform gehieft werden.

Zu sehen gibt es versenkte Wracks eines Schiffs, eines Flugzeugs, Autos und vieles mehr. Fazit: zum wieder reinkommen ideal. Auch sonst als Übung oder zum Material ausprobieren. Nette Leute und leckere Erbsensuppe! ;)

Bin weg…
Bis Anfang Dezember bin ich nun erstmal weg. Zusammen mit DJ besteht das Programm aus: Urban Challenge, Jakob Nielsen, Tauchen, Bus Fahren und überhaupt! ;)

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Loveparade ist wieder weg

Montag, 27. August 2007

1241202374_36aa92c98c_o.jpgDa war sie da und schon ist sie wieder weg. Da ich meiner Begeisterung über die sensationelle Organisation (lassen wir mal die Deutsche Bahn aussen vor, die scheinbar von jedem Großereignis wie WM, Papstbesuch und plötzlichen Wintereinbrüchen IMMER überrascht wird), die größten Teils entspannten Leute und die tolle Stimmung nicht wirklich ausdruck verleihen kann, verweise ich zumindest kurz auf den Blogeintrag des alten Pottkinds Jan-Paul, mit dem ich einen großen Teil des Tages verleben durfte.

Für Fotos und Videos sei wie immer Flickr und Youtube empfohlen, auch wenn ich dieses spezielle Video des EinsLive Floats empfehlen möchte. Angeblich handelt es sich dabei um die einzige abgeknickte Ampel der Loveparade :)

Wir freuen uns aufs nächste Jahr. Wer Geld verdienen will kann sicherlich der Bahn “Konkurenz” machen und Shuttletransporte nach Dortmund anbieten.

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Love is everywhere – vor allem in Essen

Freitag, 24. August 2007

Morgen ist sie da, die Loveparade, und schon jetzt wummert es allerorten aus der Ruhrmetropole und die Stadt ist voll. Das Wetter wird super und man gewinnt echt den Eindruck, dass die Stadt und alle Beteiligten bestens vorbereitet sind.

Egal ob Verkehrsbetriebe, Security, Bahn oder Stadt, alle tragen offensichtlich ihren Teil bei. Besonders beeindruckend finde ich die Park and Ride Angebote an der Schalke Arena und die Notfallzentrale im Rathaus.

Ich werde morgen auf jeden Fall dabei sein und habe mir auch bereits eine Kart für Moby in der Grugahalle gekauft. Außerdem können alle die nicht nach Essen kommen können/wollen von 14-23 Uhr die Loveparade live am PC verfolgen!

clip cover

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Genesis – Turn it on Again

Donnerstag, 28. Juni 2007

Ich gehöre zu einem der wenigen Menschen, die nicht nur so gut wie alle Genesis Alben als CD oder Schallplatte besitzen und sich dabei nicht auf die Zeit mit oder ohne Peter Gabriel festlegen, sondern auch noch dazu stehen diese Musik noch immer gut zu finden.

Das führt gelegentlich zu obskuren Dialogen:
„Ich muss heute etwas früher los, ich geh noch auf ein Konzert“
„Echt, wer spielt denn?“
„Genesis!“
„Ähm… aha!“
„Ja in Düsseldorf. Ich geh mit meinen Eltern hin!“
(verständnisvolles Lächlen) „Achso, hast’e geschenkt bekommen, ne?“
„Öhm, ne. Das ist eigentlich umgekehr!“

Am 27.6.2007 war ich dann nun tatsächlich mit meinen Eltern bei dem Genesis Konzert in der LTU Arena in Düsseldorf. Toll organisiert, nicht zu voll im Innenraum (was beides sicherlich vor allem der Halle zu Gute gehalten werden muss) und mit einer Show, die für die 65 Eur pro Innenraumkarte mehr als entschädigte. Im Ganzen fast 3 Stunden standen die 3 Herren Phil Collins, Mike Rutherford und Tony Banks zusammen mit den Jahrzehnte lang Genesis Touren begleitenden Live Musikern Daryl Sturmer und Chester Thompson auf der Bühne und feuerten vor einer sehr ansprechenden Bühne einen guten Querschnitte aus alten und neuen Songs ab.

Als ganz besonderes Highlight des Abends verkündete Phil Collins zu Beginn der Show, dass das Konzert Live in mehrere Europäische Länder übertragen wird, darunter Spanien, Großbritannien und Schweden. Dort saßen zeitgleich in über die Länder verstreuten Kinos Fans der Band um das Geschehen aus Düsseldorf auf dem Bildschirm zu verfolgen.

Die auf den ersten Blick unspektakulär gestaltete Bühne entpuppte sich im Verlauf der Show zu einer ausgeklügelten Multimedia Installation, auf deren Kompletter Fläche Videos und Animationen eingeblendet werden konnten und in deren Rücken mehrere Scheinwerfer Wagen über Schienen auf und ab fahren konnten. Auch ein abschließendes Feuerwerk zu “Invisble Touch” durfte natürlich nicht fehlen.

Genial auch wie auf der Rückwand mit alten Genesis Motiven gespielt wird. Egal ob bei einigen Songs alte Fotos und Videos der Band durchlaufen oder Strichmännchen-Animationen alte Plattencover zitieren.

Der absolute Hammer, und hier muss man die Musikindustrie wirklich mal für Kreativität und Einfallsreichtum loben, ist die Tatsache, dass man sich von JEDER Show eine Live DoppelCD bestellen kann. Selbst ich, der ich eigentlich alle Songs die Genesis an diesem Abend gespielt hat auch in einer Liveversion besitze, finde den Gedanken eine CD von “meinem” speziellen Konzert zu besitzen verlockend und bin bereit dafür die 30$ bei TheMusic.com zu zahlen.
Ganz verrückte können sich auch eine Collectorsbox mit allen 22 Konzerten für um die 800$ kaufen… (no comment!).
Außerdem wird es wohl Ende des Jahres noch einige weitere Medien geben. So eine Band-Geschichts-DVD und eine Tourhistory. Ich hätte mich zwar mehr auf eine Live DVD gefreut, aber vielleicht ist diese ja in der Tourhistory enthalten.

Vielleicht versteht ja endlich jemand, dass es keinen Sinn mehr macht mit konventionellen Methoden wie Konzertfotos Geld zu machen, wenn ich am nächsten Tag 500 Fotos bei Flickr downloaden kann. Da ist so eine Live CD sicherlich ein guter Schritt in die richtige Richtung.

Auch die Genesis Homepage hat ein Remake erhalten. Sie ist jetzt sehr Flashlastig und spielt intensiv mit dem Artwork alter CDs, was zumindest mir sehr gut gefällt. Während des Konzerts erhält man auch einige Ausblicke auf zukünftige Interaktive Features der Seite, sowie eine Möglichkeit sich in den exklusiven Teil der Webseite einzuloggen.

Zusammenfassend läßt sich sagen:
Es hat sich gelohnt. Es war schon immer schwierig die alten Fans der Gabriel Zeit zufriedenzustellen und gleichzeitig die neuen Fans der poppigen Collins Zeit nicht zu vernachläßigen und umgekehrt. Auch in diesem Konzert und mit dieser Tour kann dieser Balanceakt nur halb aufgehen.
Wer die psychodelischen Sounds vergangener Tage hören will ist von Hits wie “I can’t dance” oder “No son of mine” sicherlich angestresst. Umgekehrt will ein Collins Fan nicht umbedingt 15min instrumental Stücke aus Nursery’s Crime hören. Mir gefällt beides, auch wenn die alten Stücke ohne Musical-artige Performance von Peter Gabriel mit phantastischen Kostümen nun mal einfach nicht so abgedreht sind.

Aber vielleicht bekommen Genesis Fans in ein paar Jahren noch eine Reunion Tour geboten. Diesmal mit Peter Gabriel und Steve Hackett? :-)

Fotos von der Show findet man unter anderem hier Flickr

Filme von den Konzerten findet man unter anderem hier YouTube

EDIT: Es gibt eine nette social community die alle Medien rund um die aktuelle Genesis Tour Sammelt: Genesis Space

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2% Ray Charles – 98% Maceo Parker

Samstag, 27. Januar 2007

Erneut ein Besuch in der Kölner Philhamonie, der mich begeisterte. Doch die Musik, die dem Zuschauer diesesmal entgegenschallte war noch mal ein paar Nummern aufregender, als Till Brönner und Band (den ich vor ein paar Jahren ebenfalls in dieser netten Räumlichkeit bewundern durfte).

dsc00431.JPGDoch nicht genug, dass der Funk und Jazz Freund mal wieder in den Genuß eines Maceo Parker Auftritts kommen konnte, die Zusammenarbeit mit der WDR Big Band versprach ein besonderes Ereignis und dieses Versprechen wurde auch gehalten.

Zugegebnerweise ist der Titel dieses Beitrags nicht ganz richtig gewählt, denn der Abend war ganz gleichwertig in zwei Hälften geteilt, deren erste der Musik von Ray Charles gewidmet war. Die anderen 50% hielten uns dann aber die Stücke von Maceo Parker auf Trab. Und wie schon vor Jahren ist es schwierig bei Liedern wie “Shake everything you got” oder “To be or not to be” auf den Sitzen zu bleiben. Doch schon beim letzten Lied der ersten Hälfte stand das Publikum komplett um dem Sonnenbrillen tragenden Maceo, der es sich nicht nehmen ließ auch ganz Ray-mäßig eine wippende Einlage am Flügel zu bringen, ihren Respekt zu zollen.

dsc00434.JPGIm zweiten Teil machten dann einige Musiker der WDR Big Band den Gästen Dennis Chambers (dr) und Rodney “Skeets” Curtis (el-b) Platz, die den Druck dank Doublebase und geslaptem Bass erstmal erhöhten. Die Harmonie mit der professionelle Musiker auch mit kürzesten Probezeiten zusammenarbeiten ist immer wieder begeisternd.

Leider viel zu wenig Zugabe für ein sensationelles Konzert, obwohl Herr Parker nicht von der Bühne wegzubekommen war und beinahe vom Dirigenten und Leiter Michael Abene aus dem Saal geschoben wurde. Letztlich war es diesmal 20% Jazz und 80% funky stuff! ;)

dsc00433.JPGDANKE nochmal an Herrn Prof. Zyber und Frau Geheimrätin Alberts, die mir den Besuch ermöglicht haben. Ein unvergesslicher Abend, nicht zuletzt wegen Kölsch und dem Entschluss sich mal mit dem Gedanken abzufinden, dass Köln die nächste Wohnstätte sein wird ;) .

Für alle die sich interessieren sind ein paar Aufnahmen angefügt. Miese Qualität, geiler Beat! Aber wer wirklich was hören will kann das Konzert am 2.2.2007 auf WDR 3 genießen und aufnehmen. Ich bin jedenfalls dabei!

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