Sascha Postner macht Jagd auf Kommunikation, Webstandards und Public Relations

 

Archiv für die Kategorie „Technik“

iPhone Mute Knopf ausgetauscht (inkl. Video)

Samstag, 17. Oktober 2009

Wie bei vielen anderen Menschen, die ihr iPhone wie ich oft in der Hosentasche tragen, ist mir kürzlich der kleine Hebel zum Umschalten auf Vibrations-/Mutemodus an meinem iPhone 3G abgebrochen. Natürlich ist da keine Garantie mehr drauf und Apple will für eine solche Reperatur ziemlich viel Schotter haben.

Mein iPhone 3G auseinandergebaut auf meinem Schreibtisch.Deshalb habe ich mir flux für ein paar Cent ein Ersatzteil und ein Reperaturset geleistet, um mich heute daran zumachen das Teil selber auszutauschen. Dazu gehört IMHO etwas Mut, denn am Ende schaut man im Falle eines Falles mit einem extrem teuren Briefbeschwerer ziemlich doof aus der Wäsche!

Zunächst sei erwähnt, dass es nicht umbedingt nötig ist ein “Reperaturkit” zu erwerben. Was ihr wirklich braucht sind eigentlich nur 3 Werkzeuge:

  • Feinmechaniker Kreuzschlitz-Schraubendreher (Größe #00, also wirklich sauklein)
  • Plastikschieber zum Lösen von Steckverbindungen
  • (optional) kleinen Saugnapf (zum Lösen des Displays)

Eine exzellente Anleitung zur Öffnung des Apple Mobiltelefons, findet sich auf Englisch bei ifixit.com. Detailierte Bilder zeigen auf was in welcher Reihenfolge zu tun ist um an den Knopf zu kommen.

Wichtige Tipps und Hinweise:

  • Benutzt einen qualitativ guten Schraubendreher. Das Teil aus diesem Kit was ich bestellt habe war Müll und hat mir am Ende die Schrauben leicht beschädigt. Die letzten 2 Schrauben habe ich gar nicht mehr rausbekommen und musst deshalb ziemlich rumfrickeln.
  • Legt Euch ein DinA4 Blatt daneben auf das ihr die Schrauben gruppiert legt. Schreibt daneben mit einem Kugelschreiber wofür diese Schraubengruppe war (z.B. Platine, Ein-/Ausschalter, Kopfhörerbuchse etc.). Die Teile sind alle unterschiedlich lang und dick, so dass ihr schnell mal durcheinander kommt wohin jetzt welche Schraube gehört.
  • Nehmt Euch ordentlich Zeit, der Spaß dauert… Zumindest wenn ihr vorsichtig vorgeht und nix kaputt machen wollt.

Bei mir hat es gut geklappt. Der Puls geht am Ende der Aktion dann ordentlich hoch, weil man ja nicht weiß ob man wirklich alle Verbindungen wieder sauber hergestellt hat und ob kein Flachkabel angerissen wurde. Wie man feststellen darf, ist das ganze nicht soooo schwer und Ersatzteile sind im Netz leicht und günstig zu bekommen (leider kann ich nicht mehr auf den Shop verlinken wo ich zugeschlagen habe, denn der ist futsch – vermutlich aus Lizenzgründen :) ).
Der schwierigste Teil war auf jeden Fall den Akku zu entnehmen, der ist nämlich mit Klebeband verbaut und man sollte ihn nicht wirklich verbiegen.

Ich wünsche auf jeden Fall allen, die dieses Abenteuer ebenfalls angehen ganz viel Erfolg und helfe gerne, falls es Rückfragen gibt! ;)

Hier noch ein kleines Video, das die Reparaturaktion in Zeitraffer präsentiert.

(Musik ist unter CC-Lizenz von Vate aus Mexiko und der Song heißt Motor vom gleichnamigen Album)

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Podcasts zum Joggen und Laufen

Donnerstag, 25. September 2008

Bisher habe ich mir für’s Workout im Fitnessstudio oder für die abendliche Joggingrunde durch die Gruga immer ein paar Songs zu einer Playliste zusammengeklickt. Leider passt diese Zusammenstellung von der Geschwindigkeit selten richtig gut zueinander. Auch neue Musik entdeckt man auf diesem Wege eher selten.

Abhilfe schaffen Musik-Podcasts, die speziell Musik zum Laufen anbieten und zusammenstellen. Dazu greifen die Podcast-Betreiber häufig auf freie Musiknetzwerke (wie beispielsweise das Podsafemusic-Network) zurück.

Bisher habe ich zwei Casts gefunden, die ich Euch ans Herz legen möchte. Da wäre zum einen der IndiePodcast von JogTunes. Während sich JogTunes sowieso als Quelle für gute Laufmusik und Jogging-Playlisten anbietet, stellt der Host Dr. Bob in den regelmäßig erscheinenden Podcast-Episoden jedesmal zu einem bestimmten Thema (z.B. World Musik oder Pop) ein 30 – 45 Minuten Workout Programm aus kostenloaser Musik zusammen. Dabei achtet er sehr schön auf die BPM (Beats per Minute) und zieht langsam die Geschwindigkeit der Songs an. Oft wird zusätzlich nach 30 Minuten eine Sprint-Sektion eingebaut, die dann noch mal richtig motiviert und nach vorn drückt. So wird man im Training unterstützt und lernt ganz nebenbei Indipendent Musik aus aller Welt kennen.

Edit: Dass sich der Host Dr. Bob über Feedback freut und dieses auch als konstruktive Kritik nimmt beweißt die aktuelle Folge, in der unter anderem meine Rückmeldung zu Beginn erwähnt wird. ;)

Für alle die eher auf die “klassische” Workout Musik aus dem Fitnessstudio stehen, dürfte der Podrunner-Podcast das richtige sein. Hier bekommt ihr Non-Stop elektronische House Musik auf die Ohren, die Euch richtig antreibt. Für meine normale Joggingperformance schon etwas zu schnell, im Studio oder für kurze Strecken um die 3 Kilometer geht es noch.

Leider habe ich sonst noch keine wirklich qualitativ guten Podcasts für diesen Zweck gefunden. Für Tipps bin ich daher natürlich dankbar und werde Alternativen gern veröffentlichen!

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“Unehrliches” AppStore-Marketing

Donnerstag, 25. September 2008

Eine relativ “unehrliche” und nervige Strategie bei der AppStore Vermarktung von iPhone Applikationen scheint mittlerweile gang und gäbe zu sein. Viele Entwickler stellen die kleinen Programme, die für das iPhone oder den iPodTouch via iTunes geladen werden können, zunächst umsonst ein. Gelegentlich als “Einführungsgeschenk” an die Community beworben, führt der kostenlose Download selbstverständlich dazu, dass die Applikation schnell in den Top25 des AppStores auftaucht.

Ist dies geschehen wird kurzerhand das Vertriebsmodell geändert. Der Download ist dann kostenpflichtig, oft 0,79 Euro, gelegentlich aber auch mit saftigeren Preisen. Aus mir unerklärlichen Gründen setzt Apple in einem solchen Fall aber weder die Downloadzahlen (bzw. den Top25 Status), noch die Kommentare zurück. Während letzteres zwar noch verständlich erscheint (obwohl die Kommentarfunktion scheinbar in erster Linie zur Beurteilung des Preisleistungsverhältnisses genutzt wird), ist ersteres absoluter Kokolores.

Viele Programme und Spiele hätten die hohen Platzierungen niemals erreicht, wären sie nicht kostenlos angeboten worden. Das ist nahezu so als würde eine Plattenfirma kostenlose CDs auf der Straße verteilen und nach einer Woche, in der sie auf dieser Weise Tausende von Tonträgern “abgesetzt” hat und das Album in den (fiktiven) “Kostenlos-Charts” auf Platz 1 gelistet wird, beginnt die CD zu verkaufen. Nach der Logik von Apple würde so sofort ein vorderer Platz in den Albumcharts erreicht, der von dem ein oder anderen sicherlich auch als Qualitätskriterium ausgewertet wird. Ein Gutes Beispiel für dieses Phänomen war übrigens das Programm Seismometer, dass sicherlich als kostenpflichtiges “Tool” nicht (so schnell) in den Top25 gelandet wäre

Bei dem ganzen Schrott der im AppStore verbreitet wird (und über den ich mich noch mal getrennt aufregen werde) sicherlich ein einfaches Mittel das eigene Programm zu vermarkten und für Aufmerksamkeit zu sorgen. Ich finde das allerdings einen Witz und fühle mich etwas ver******! Nicht genug damit, dass jeder Hinz und Kunz versucht mit schlechten Apps seine 0,79 Eur (abzüglich Apple-Provision) mit unnützen Tools zu verdienen, Apple unterstützt mit fragwürdigem Verhalten diese verdeckte Abzocke auch noch… Auf meine Beschwerde diesbezüglich habe ich (selbstverständlich) keine Anwort erhalten. :-(

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UMTS Videotelefonate mit dem iPhone

Sonntag, 24. August 2008

Nörgler wie ich dachten Apple hätte bei er Konstruktion des iPhones 3G nicht daran gedacht, dass man irgendwann vielleicht auch via UMTS Videotelefonie nutzen möchte. Weit gefehlt! Bei purelygadgets.co.uk habe ich jetzt festgestellt, dass Apple nur wieder Geld mit teurem Zubehör machen will. Im Online Store ist bereits Zubehör verfügbar, dass dieses Feature möglich machen kann. Fehlt nur die passende Software. ;)

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Kleine Hinweise zum iPhone von Apple

Donnerstag, 21. August 2008

Wer wie ich sein iPhone, egal ob nun 3G oder nicht, aus dem Ausland erhalten hat, der wird mit den beigelegten Hinweisen zur Nutzung nicht immer viel anfangen können. In meinem Fall war es, dank des belgischen Modells ein französisches Heftchen.

Hilfreich ist dabei, dass Apple einem das Manual im Web zum Download anbietet. Denn obwohl das Gerät größtenteils nun wirklich intuitiv zu bedienen ist, einige nette und wichtige Funktionen erschließen sich einem nicht immer sofort, sei es nun die von einem iPhone besitzenden “Kollegen” proklamierte Dummheit oder einfach die sich nicht erschließende Logik.

Für mich haben schon die von Apple scheinbar derzeit nur auf Englisch bereitgestellten iPhone Tipps und Tricks ausreichende Informationen gebracht. Hier wird einem zum Beispiel erläutert was die einzelnen Statusicons am oberen Rand des Bildschirms zu bedeuten haben. Auch, dass man mit der aktuellen Firmware durch gleichzeitigen Druck der Home und der Standby Taste einen Screenshot des Bildschirms anfertigen kann, lässt sich hier erfahren.

Jeder neugierige iPhone-Neuling, sei er nun bereits mit der Apple/Mac-Logik vertraut oder nicht, sollte diese Sammlung mal durchstöbern. Es finden sich noch einige Tipps und Tricks, die man nicht immer kennen muss, die aber manchmal das Leben doch noch etwas erleichtern können! :-)

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