BarCampCologne3 Tipps, Links und Kommentare
Sonntag, 14. Juni 2009Das BarCampCologne 3 war ein voller Erfolg. Danke auch an QSC für die tollen Räumlichkeiten und das super Essen. Ausführliche Berichte gibt es bereits einige. Daher hier nur meine gesammelten Notizen zu den zwei Tagen (den Rest nimmt man wie immer im Kopf mit
).
Weblinks/Tools:
- Prezi.com: Präsentationstool im Web 2.0. Ich kannte es bisher nicht. Trotz starker Einschränkungen ist es mal was ganz Neues. Basiert nicht auf einzelnen Slides sondern auf einem Bewegungs- und Zoompfad. (Beispiel: Just another headhunter von @zeniscalm )
- Photoshop-scoop.de: Photoshop Tutorials in unregelmäßigen Abständen publiziert. (z.B. Klare Haut ohne Porenverlust) Teilweise sehr beeinduckend. Leider das Haare-freistellen Tutorial vom BCC3 nicht online.
- Evernote: Plattformübergreifende Software für Notizen etc. Clients für Windows, Mac, iPhone, BlackBerry, WinMobile etc. Funktioniert sehr gut. Highlights unter anderem die OCR. Du photografierst einen Notizzettel mit dem iPhone und die Schrift wird für die Suche indexiert.
Zeitmanagment:
Ein paar Gedanken die ich aus den zwei tollen Zeitmanagment Sessions mitgenommen habe.
- „Wenn du es besonders eilig hast, gehe langsam“ Chinesisches Sprichwort
- „Es kommt nicht darauf an viel, sondern das richtige zu tun!“
- Analogie: Terminplanen ist wie einen Eimer mit Steinen, Kies, Sand und Wasser füllen. > Zuerst die großen Sachen rein, der Rest passt drumrum.
- Verplane nie mehr als 50% des Tages.
- Buchtipp: Getting Things Done. The Art of Stress-Free Productivity (Taschenbuch) von David Allen. Jeder klagt darüber: Zuviel Arbeit und zuwenig Zeit. Doch wie organisiere ich meine tägliche Arbeit so, daß ich leistungsfähig und effizient bin, ohne mich dabei kaputtzumachen, ja dabei sogar noch Spaß habe? Ob es nun um die Bewältigung der täglichen E-Mail-Flut geht oder um das Jonglieren mit eiligen Terminen: Mit ganz einfachen, anwendungsorientierten Strategien zeigt David Allen, wie man seinen Alltag in den Griff bekommt. Sein Schlüsselwort wird jeder gerne hören: Entspannung. Wer entspannt und überlegt seinen Tag angeht, wird kreativer, effizienter und wirklich produktiv sein.
Präsentationen:
Und ein paar Stichpunkte zu besseren Präsentationen.
- „Wer sein Thema erschöpfend bearbeitet, erschöpft meist nur seine Zuhörer!“
- Folien sind kein Handout -> Sie sollen dich nur unterstützen.
- Wenn die Zuschauer zu lesen anfangen, hast du schon verloren.
- Ideale Schriftgröße für Folien: Alter der ältesten Person durch 2 = min. Schriftgröße.
- Vermeide zuviel Zeugs auf den Folien. Das sollst DU erklären.
- Don’t Make Me Think!
- Presentation Mode für PowerPoint. War mir noch gar nicht bekannt. Nicht so cool wie auf dem Mac, aber ziemlich hilfreich.
- Buchtipp: Presenting to win – the art of telling your story. von Jerry Weissman – Das beste Buch das ich kenne, wenn es um Präsentationstechniken geht.
iPhone:
Dank ermutigender Hinweise beim BCC3 ist mein iPhone jetzt auch geJailbreaked. Bin begeistert! Tipps und die richtige Software für die Prozedur unter: http://blog.iphone-dev.org/
Bücher:
Folgende Bücher sind ansonsten von uns besprochen worden (Danke an @FrankS). Sind einige gute Tipps dabei. Kurztexte teilweise von Amazon:
- How to win friends and influence people von Dale Carnegie – Wenn ich ein Buch nennen sollte, welches ich jedem empfehlen würde, dann dieses. Auch wenn es aus den 30er Jahren ist, so ist es immer noch eines der besten Bücher wenn es um Softskills und den Umgang mit Menschen geht.
- The Mythical Man Month: Essays on Software Engineering von Frederick P. Brooks Jr. – Ebenfalls ein älteres Buch (1975), aber leider im Bereich Software-Entwicklung Software Management immer noch sehr aktuell. Es zeigt sehr schön, wie wenig aus den Fehler gelernt wird. Aka: Wenn 10 Entwickler einen Monat brauchen, brauchen 20 nur einen halben.
- Der Termin von Tom DeMarco – ein Roman über Projektmanagement. Tom DeMarco gibt mit diesem Roman einen schönen Überblick über seine Ansichten zum Projektmanagement und wie wichtig ihm der Fokus auf die Menschen ist. Gut und spannend zu lesen, vor allem im Vergleich zu den sonst so üblichen trockenen Sachbüchern.
- The Game von Neil Strauss – im dt. “Die perfekte Masche”. Ein Buch, das einen bizarren aber auch faszinierenden Einblick in die Welt der sogenannten “Pick-up Artists” gibt. Aber auch einen sehr schönen Anreiz gibt, selber aus der eigenen Welt auszubrechen und zeigt, dass es nicht schwer sein muss fremde Frauen (Menschen) anzusprechen.
- Death March von Edward Yourdon. In der Softwareindustrie kommt es immer häufiger zu sogenannten “Death-March-Projekten”. Die Symptome dieser “Todesmärsche” sind allgemein bekannt: Der Zeitplan, das Budget und die Zahl der Mitarbeiter des Projekts betragen ungefähr die Hälfte des zur Durchführung notwendigen.
- Wreck this journal von Keri Smith. For anyone who’s ever wished to, but had trouble starting, keeping, or finishing a journal or sketchbook comes Wreck This Journal, an illustrated book that features a subversive collection of prompts, asking readers to muster up their best mistake- and mess-making abilities to fill the pages of the book (and destroy them).
- Guerilla gardening von Richard Reynolds. Saatbomben, Tomatenpflanzen auf Abrissplätzen, Moosbilder an Betonmauern: Eine besondere Form des Gartenbaus, unter dem Namen »Guerilla Gardening« erstmals im Manhattan der Siebzigerjahre bekannt geworden, ist zu einer weltweiten Bewegung angewachsen und gewinnt immer mehr Anhänger. Gärtnern ist cool geworden!
- Guerilla art kit von Keri Smith. We are living in what some have called a golden age of self-expression. The explosion of user-created content on blogs and social networking sites moved Time magazine to name “You” their 2006 person of the year. But while we may be spending a lot more time in virtual worlds, we have not lost the urge to make our physical world more meaningful. By leaving art and ideas in public places, you can affect someone’s day—change their mood or their mind—and maybe even change the world in the process!
- Don’t make me think von Steve Krug. Usability design is one of the most important though often least attractive tasks for a Web developer. In Don’t Make Me Think, author Steve Krug lightens up the subject with good humour and excellent to-the-point examples.
- Die Stunde der Stümper von Andrew Keen. Ein scharf formuliertes Plädoyer gegen die absurden Auswüchse der großen Verdummungsmaschine, die sich Internet nennt. (Laut Tipp: Absoluter Müll, den man genau deshalb lesen sollte. “Self-Marketing durch Internetbashing!”)
- Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams. Da muss man vermutlich nicht mehr viel zu sagen!
42 halt! - Defensive Design for the Web Let’s admit it: Things will go wrong online. No matter how carefully you design a site, no matter how much testing you do, customers still encounter problems. So how do you handle these inevitable breakdowns? With defensive design. In this book, the experts at 37signals will show you how”
Eine gute Liste mit Büchern für Software Entwickler/Designer und Projektmanager findet sich auch bei Joel Spolsky:www.joelonsoftware.com
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