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	<title>Sascha Postner : Waidwerk : Blog über Kommunikation, Webstandards und Public Relations</title>
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	<description>Sascha Postner auf der Jagd.</description>
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		<title>SEO &#8211; was für eine Sürge!!!</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 14:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Search Engine Optimization / SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Search Engine Optimization]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Sürge]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Google Suche nach dem Begriff "Sürge", kam mir eine Idee für ein kleines SEO Experiment. Kann dieser Blogeintrag die Nummer eins bei Google werden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Blogpost ist ein <strong>kleines SEO-Experiment</strong>, bei dem ich wohl die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hommingberger_Gepardenforelle" rel="nofollow" class="liwikipedia">Hommingberger Gepardenforelle</a> des Heise-Verlags im Kopf hatte. Anders als bei dem Wettbewerb der c&#8217;t aus dem Jahr 2005, in dem es ebenfalls um Suchmaschinenoptimierung ging, ist &#8220;Sürge&#8221; indes ein Wort das <strong>zumindest im Ruhrgebiet</strong> durchaus Verwendung findet. In meinem Sprachgebrauch wird es übrigens auch im Zusammenhang mit zwielichtigen SEO-&#8221;Experten&#8221; regelmäßig verwendet!<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/4addf648ce4f414d9aec013625b2fe04" width="1" height="1" alt="" class="vgwort"></p>
<h3>&#8220;Was für eine Sürge!&#8221;</h3>
<p><a href="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/suerge.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/suerge-300x200.jpg" alt="" title="Sürge - von Henrique Vicente bei Flickr http://www.flickr.com/photos/henriquev/3427039944/http://www.flickr.com/photos/henriquev/3427039944/" width="300" height="200" class="alignright size-medium wp-image-486" /></a>Auf die Frage einer neugierigen Arbeitskollegin was es denn mit dem Begriff Sürge auf sich hat, gab uns Google nur eine relativ dürftige Antwort. Abgesehen von den ersten zwei Treffern spiegelten die Suchergebnisse eher die Verwendung von Sürge als Nachname oder ähnliche Schreibweisen von fremdsprachlichen Worten wider. Mir fiel allerdings auch auf, dass der <a href="http://egghat.blogspot.com/2008/05/das-ist-doch-immer-die-gleiche-srge.html" class="liexternal">Autor eines Blogposts</a> in dem er das Wort verwendet annahm er würde deshalb auf Platz 1 für Sürge-Suchergebnisse kommen. Nun, er fand sich auf Platz zwei! Ich nehme die Herausforderung an! <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Aber was ist denn nun Sürge?</h3>
<p>Auf dem ersten Platz (Stand: 12. Mai) findet sich immerhin <a href="http://tobinhel.blogspot.com/2006/10/srge.html" class="liexternal">eine kurze Erklärung</a>:</p>
<blockquote cite="http://tobinhel.blogspot.com/2006/10/srge.html"><p>&#8220;Sürge&#8221; ist ein Dialektwort aus dem Ruhrpott, das eine eklige Flüssigkeit bezeichnet.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/schwein.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignright size-medium wp-image-482" title="Sau - Foto von Florian Seiffert auf Flickr: http://www.flickr.com/photos/seiffert/3018887571/" src="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/schwein-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a>Andere Seiten verweisen auf ein <a href="http://www.unmoralische.de/ruhrgebiet/ruhr_s.htm" class="liexternal">Äquvivalent zu Sau, Pottsau oder Dreckschwein</a>.<br />
Meine Recherche zum Thema geht darüber allerdings noch etwas hinaus. Scheinbar ist das Wort auch ohne Ü mit einfachem U bekannt: <strong>Surge</strong>.<br />
Im sensationellen Film &#8220;Bang Boom Bang&#8221; wird es beispielsweise <a href="http://www.filmszene.de/kino/b/bang.html" class="liexternal">von Ralf Richter aka Kalle Grabowski zitiert</a>:</p>
<blockquote cite="http://www.filmszene.de/kino/b/bang.html"><p>&#8220;Stell Dich nicht an wie so &#8216;ne alte Surge!&#8221;</p></blockquote>
<p>Surge scheint dabei keine genuine Ruhrgebiets Erfindung zu sein sondern bereits <strong>aus dem Altdeutschen </strong>zu kommen und tatsächlich eine Sau bzw. ein Schwein zu bezeichnen. <a href="http://mundmische.de/entries/14203-Surge" class="liexternal">Mundmische deutet an</a>, dass es auch noch heute in ländlichen Gebieten verwendet wird.<br />
Möglicherweise hat Sürge, als Abwandlung von Surge, also wie viele andere Ruhrpott-Begriffe <strong>bei der Zuwanderung von Arbeitskräften Einzug in den örtlichen Sprachgebrauch gehalten</strong>. Anders als z.B. <a href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20060713043552AAPKhdS" class="liexternal">Mottek</a> oder <a href="http://de.wiktionary.org/wiki/Omme" class="liexternal">Omme</a> ist Sürge/Surge aber scheinbar eben nicht von ausländischen Einwanderern mitgebracht worden, sondern von ländlichen deutschen Gebieten eingebürgert worden.</p>
<h3>Wie sieht es aus?</h3>
<p>Obwohl ich mir nicht allzuviel Mühe gegeben habe, hoffe ich doch auf Platz eins bei Google. Auch wenn es gerade bei diesem Thema relativ einfach ist, würde es doch zumindest einen Indikator liefern wie &#8220;wichtig&#8221; über <strong>Webstandards, sinnvolle Texte und gesunden Menschenverstand</strong> hinausgehendes SEO ist.<br />
Hier der aktuelle Stand der <a href="http://www.google.de/search?q=sürge" class="liexternal">Suchergebnisse zum Thema Sürge</a>. Beim Thema &#8220;Surge&#8221; auf Platz eins zu kommen dürfte übrigens nicht zu letzt durch das gleichlautende englische Wort SEHR schwer werden! <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  [Update: Bisher hat es dieser Artikel nur auf Platz 4 geschafft. Offensichtlich ist Google da bezüglich Alter der bereits verfügbaren Artikel schwer beeindruckt! Vielleicht bringen ja ein paar Backlinks mehr!]<br />
[<strong>Update 2: Während dem Egghat sein Blog mittlerweile nur noch auf Platz 3 in den Treffern auftaucht hat sich dieser kleine Beitrag zum Thema Sürge auf den zweiten Platz vorgeschoben! Da der bereits ursprünglich auf Platz eins stehende Artikel vermutlich ein oder zwei Backlinks hat wird hier eine Verbesserung schwierig!</strong>]</p>
<p>Auch wenn dieser Artikel einen reinen Selbstzweck verfolgt, hoffe ich doch dem ein oder anderen Suchenden einen Hinweis auf die Herkunft des Begriffs &#8220;Sürge&#8221; gegeben zu haben. Wer weitere Anregungen hat oder mehr Informationen zur Herkunft des Wortes hat schreibt bitte einen Kommentar hier im Blog. </p>
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		<title>Fatal oder Viral? Trigema Geschäftsführer zum Web</title>
		<link>http://www.postner.de/blog/2010/05/07/fatal-oder-viral-trigema-geschaftsfuhrer-zum-web/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 10:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Trigema]]></category>
		<category><![CDATA[Viral]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Netz hat wieder einen Aufreger mehr. Diesmal ging/geht es um den Textilhersteller Trigema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Firma <strong>Trigema</strong> dürfte den meisten unter anderem durch deren Werbespots (u.a. der <a href="http://www.trigema.de/shop/videobox/swf/videoplayer.swf?videoLink=%2e%2e%2fvideos%2ftvspot%2eflv&amp;videoVolume=65&amp;image=&amp;autoplay=true&amp;nW=400&amp;nH=330&amp;txtPlay=Abspielen&amp;txtPause=Pause" class="liexternal">Trigema Affe</a>) und die <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=trigema" class="liexternal">exzentrischen Fernsehauftritte</a> ihres <strong>Geschäftsführers Wolfgang Grupp</strong> bekannt sein.<img class="vgwort" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/5bb48d49214c4c6f91a2df632c1f9448" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/trigemaaffe.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignright size-medium wp-image-467" title="Trigema Affe Werbespot" src="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/trigemaaffe-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" /></a></p>
<h3>Was ist passiert?</h3>
<p>Besagter Herr Grupp beantwortete in einem (<del datetime="2010-05-07T08:31:10+00:00">angeblich</del>scheinbar stark gekürzten) <a href="http://www.innovativ-in.de/blog/2010/05/04/auf-den-punkt-trigema-chef-wolfgang-grupp-zum-web/" class="liexternal">Mikrointerview im Blog des Business-Clubs innovativ.in</a> Anfang Mai der Clubgründerin Elita Wiegand Fragen &#8220;zum Web&#8221;. Diese Antworten passten zwar gut zu den normalerweise öffentlich geäußerten Meinungen des Mittelständlers stehen aber in starkem Widerspruch zu den Marketinginnitativen von Trigema und ganz allgemein zu professionellem Kommunikationsverhalten.</p>
<p>Auf die Frage was <strong>Wolfgang Grupp zu Social Media</strong> sagt, antwortete dieser beispielsweise wie folgt:</p>
<blockquote cite="http://www.innovativ-in.de/blog/2010/05/04/auf-den-punkt-trigema-chef-wolfgang-grupp-zum-web/"><p>Ich beschäftige mich damit nicht. Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten. Haben die Menschen eigentlich nichts Besseres zu tun, als über belanglosen Kram zu schreiben? Wen interessiert das?</p></blockquote>
<p>Weitere Highlights: &#8220;<strong>Ich bin der Meinung, dass die Welt besser wäre, wenn es das Internet nicht gäbe.</strong>&#8221; oder &#8220;[...] <strong>Online-Shops machen die Geschäfte kaputt.</strong>&#8221;</p>
<h3>Wie kann so etwas passieren?</h3>
<p>Man kann solche Meinungen vertreten, es stellt sich allerdings die Frage ob es sonderlich geschickt ist als Kopf eines Unternehmens potentiellen Kunden unnötig vor den Kopf zu stoßen und sich somit als <del datetime="2010-05-06T15:11:23+00:00">moderner, kompetenter</del> geschäftschädigender Geschäftsführer zu präsentieren. Wobei ich persönlich nicht mal den Eindruck hatte, dass sich das sozial Web wirklich auf den Schlips getreten gefühlt hat. Es erschien mir <strong>mehr eine Belustigung über die Naivität</strong> des Mittelständlers durch das Netz zu wabern. Schließlich beschwert er sich hier zum Teil auch über die Hand die ihn füttert&#8230;</p>
<p>Daher kam schnell der Gedanke auf, dass Grupp, der seine Firma eigentlich betont patriachalisch führt, <strong>seinen Laden nicht im Griff hat</strong> oder ohne Kenntnis der Arbeit seiner eigenen Marketingabteilung spricht. Denn Trigema betreibt spätestens seit März sowohl einen eigenen <a href="http://twitter.com/trigema" class="twitter">Twitter-Account</a> und eine <a href="http://www.facebook.com/TRIGEMA?v=wall" class="liexternal">Facebookseite</a>.</p>
<p>Aufgrund dieser Diskrepanz wurde in der Diskussion von einigen Usern der Verdacht geäußert es handele sich möglicherweise um eine <strong>virale Kampagne von Trigema</strong>. Das würde zwar ganz dem &#8220;Charme&#8221; von Grupp und den bisherigen Marketingkampagnen des Unternehmens entsprechen, erscheint allerdings doch etwas unwahrscheinlich. Nicht zuletzt Grupps eigene Aussagen würden so ad-absurdum geführt:</p>
<blockquote cite="http://www.trigema.de/shop/medias/pdf/pay08_18-21_trigema.pdf"><p>Und noch eine Auswirkung unserer Werbung: Wir sorgen für ein positives Image in der Öffentlichkeit [...]</p></blockquote>
<p>Der Markenname Trigema würde im Social Web durch einen solchen Zündfunken seine Runde machen (qed), aber positiv aufgeladen wird er dadurch sicherlich nicht.</p>
<h3>Shitstorm&#8230;</h3>
<p>Wer sich etwas mit Netzphänomenen beschäftige hätte prophezeihen können, dass sich schnell ein passendes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet-Ph%C3%A4nomen" rel="nofollow" class="liwikipedia">Mem</a> bilden würde. In Profilbildern bei Twitter und Facebook finden sich bereits massenhaft Anspielungen auf Grupps Aussagen und wie zuletzt bei Nestle wurde die virtuelle Firmenpinnwand mit Kommentaren geflutet. Als Beispiel mag das folgende Bild (gefunden auf der Trigema Facebook-Pinnwand) dienen:<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-460" title="Idiot - zertifiziert von Trigema" src="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/idiot.jpg" alt="" width="400" height="200" /></p>
<p>Dazu gibt es die passenden Tweets, die sich <strong>belustigt, sarkastisch oder auch kritisch</strong> mit den Aussagen des Trigemachefs auseinandersetzen:</p>
<blockquote cite="http://twitter.com/JohnniDanger/status/13441537720"><p>Wer mit einem sprechenden Affen zielgruppenorientierte Werbung macht, sollte den Begriff &#8220;Idiot&#8221; sehr dosiert einsetzen. @JohnniDanger</p></blockquote>
<h3>Reaktionen von Trigema.</h3>
<p>Auch bei Trigema ist man auf das Problem/Phänomen aufmerksam geworden und hat via Twitter (der Account firmiert übrigens unter Mr. Chimp, dem Trigemaaffen *hüstel*) <a href="http://twitter.com/TRIGEMA/status/13436803550" class="twitter">eine Stellungnahme von Herrn Grupp angekündigt</a>. Knapp einen Tag nach dieser Ankündigung veröffentlichte der <a href="http://www.innovativ-in.de/blog/2010/05/06/statement-wolfgang-grupp/" class="liexternal">innovativ-in-Blog einen offenen Brief des Trigema Geschäftsführers</a>, in dem er die Sachlage klar stellt. Das Interview sei stark verkürzt und Aussagen somit aus dem Kontext gerissen worden. Herr Grupp hat damit <del datetime="2010-05-07T07:44:59+00:00">elegant</del> einfach den schwarzen Peter an Elita Wiegand abgegeben. Ob das gerechtfertigt und die feine Art ist, wäre zu diskutieren.</p>
<p>Trotz des 24 Stunden Schweigens (das im sozialen Web ja gefühlte Jahrzente dauern kann) ist immerhin löblich zu erwähnen, dass es eine angemessene Reaktion von Trigema gab. Damit handelt die Firma trotz (oder gerade wegen?) ihrer konservativen Haltung deutlich besser <a href="http://www.brouhaha.de/2010/03/brouhaha-18-greenpeace-nestle-kitkat-das-palmol-und-die-orang-utans/" class="liexternal">als zuletzt beispielsweise Nestle</a>. Ich prophezeie dass diese Reaktion den <strong>Shitstorm bzw. den Brouhaha</strong> soweit eindämmt, dass er die klassischen Medien nicht in ausreichendem Maße erreicht um eine größere Wirkung zu entfalten. Denn in den letzten Fällen solcher Fehlkommunikationen waren erst die typisch trotzigen Firmenstatements, die die Welle so richtig ins Rollen gebracht haben. Wenn Trigema und Herr Grupp nun auch weiter geschickt agieren (also kein Öl ins Feuer gießen), wird größerer Schaden vermutlich abwendbar sein. Denn für Netizens ist Trigema, ähnlich wie Fruit of the Loom als Marke wohl weniger relevant.</p>
<p><strong>Ein &#8220;Geschmäckle&#8221; bleibt bei solchen Dingen natürlich immer.</strong> Deshalb verstehe ich auch nicht wie man ernsthaft vermuten kann es handele sich um eine kluge(!) Viralkampagne. Inkompetenz und gestrige Weltanschauung sind sicherlich nicht der Nährboden auf dem sich in der Internetgemeinde eine Marke wie Trigema entfalten kann. Wolfgang Grupp wird sich wohl eher zähneknirschend eingestehen müssen, dass eine etwas abgestimmtere Kommunikation sinnvoll ist UND es keinen Sinn macht die eigene Meinung über ungeprüfte Dritte zu verbreiten. Denn auch wenn es nicht so schlimm kommt wie in anderen Fällen, bei Google ist zum Suchbegriff Trigema bereits auf der ersten Seite das kritische Interview zu finden und zu &#8220;Wolfgang Grupp&#8221; ist bereits der erste Treffer die Meldung &#8220;Wolfgang Grupp hält Twitterer für Idioten&#8221;.</p>
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		<title>Wordpress Suche verbessern</title>
		<link>http://www.postner.de/blog/2010/01/31/wordpress-suche-verbessern/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 21:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[wordpress]]></category>
		<category><![CDATA[Plugins]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>

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		<description><![CDATA[Die in der Blogsoftware Wordpress integrierte Suche liefert keine sonderlich guten Ergebnisse und bietet auch sonst wenige Komfort. Mit ein paar Handgriffen und dem Einsatz einiger Plugins kann man dies wirkungsvoll ändern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich mit der integrierten Suche des Blogsystems Wordpress beschäftigt merkt schnell: Opimierung tut Not. Es fängt bereits damit an, dass die Suchergebnisse immer chronologisch sortiert werden und nicht nach Relevanz angezeigt werden können. Auch die darüber hinaus werden die Suchergebnisse eher unpraktisch aufbereitet. Mit einigen wenigen Handgriffen und der Installation einiger Plugins läßt sich dies aber weitestgehend ändern.<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/8a4980e59b9a4e89804d0a3b552bcce3" width="1" height="1" alt=""></p>
<h3>Verbesserungen am Template</h3>
<h4>Ausgab der Suchbegriffe und der Anzahl der Suchtreffer in den Suchergebnissen</h4>
<p>Zunächst ist es eine gute Idee den User noch einmal daran &#8220;zu erinnern&#8221; nach was er eigentlich gesucht hat. Ich mache das am liebsten direkt oben im Titel des Template für die Suchergebnisse (search.php). Dabei lässt sich auch prima die Anzahl der Suchtreffer ausgeben:</p>
<pre class="brush: php;">&lt;h2&gt;Es gibt &lt;?php echo $wp_query-&gt;found_posts; ?&gt; Suchergebnisse für &quot;&lt;?php the_search_query() ?&gt;&quot;&lt;/h2&gt;</pre>
<p>Mit dem search_query kann man auch schön nochmal ein bereits vorgefülltes Suchfeld anbieten:</p>
<pre class="brush: php;">    &lt;form id=&quot;bigsearchform&quot; method=&quot;get&quot; action=&quot;&lt;?php echo htmlspecialchars($_SERVER['PHP_SELF']); ?&gt;&quot;&gt;
        &lt;input class=&quot;searchfield&quot;  type=&quot;text&quot; value=&quot;&lt;?php the_search_query(); ?&gt;&quot; name=&quot;s&quot; id=&quot;q&quot; /&gt;
        &lt;input class=&quot;submit&quot; type=&quot;submit&quot; value=&quot;Suchen&quot; title=&quot;Suchen&quot; /&gt;
    &lt;/form&gt;</pre>
<h4>Navigation der Suchtrefferseiten ändern</h4>
<p>In vielen Templates wird bei der Navigation zwischen den Suchtrefferseiten leider der Text &#8220;Ältere Beiträge&#8221; bzw. &#8220;Neuere Beiträge&#8221; angezeigt. Mit diesem Code kann den Text verändern:</p>
<pre class="brush: php;">       &lt; ?php previous_posts_link('&amp;lt;&amp;lt; Seite') ?&gt;
      &lt; ?php next_posts_link('Seite &amp;gt;&amp;gt;') ?&gt;</pre>
<h4>Durchgängige Nummerierung der Suchtreffer</h4>
<p>Wenn man die Suchtreffer durchgängig nummerieren möchte ist es am einfachsten dies über eine geordnete Liste zu erledigen. Dummerweise fängt Wordpress bei jeder Seite wieder an von vorne mit 1 zu zählen. Mit dem folgenden Code-Snippet läßt sich dies wunderbar anpassen.</p>
<pre class="brush: php;">&lt;?php
  if( isset($paged) &amp;&amp; ( intval($paged) &gt; 1 ) ) {
  echo '&lt;ol start=&quot;' . ( ($paged - 1) * $posts_per_page + 1 ) . '&quot;&gt;';
  } else {
  echo '&lt;/ol&gt;&lt;ol&gt;';
  } ?&gt;
&lt;?php while (have_posts()) : the_post(); ?&gt;
&lt;li class=&quot;search-result&quot;&gt;
&lt;h3 id=&quot;post-&lt;?php the_ID(); ?&gt;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;&lt;?php the_permalink() ?&gt;&quot;&gt;&lt;?php the_title(); ?&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;!-- der Relevanssi Textauszug (s.u.) --&gt;
&lt;?php if (function_exists('relevanssi_the_excerpt')) { relevanssi_the_excerpt(); }; ?&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;?php endwhile; ?&gt;
&lt;/ol&gt;
</pre>
<p>Diese und einige andere Anregungen stammen aus dem <a href="http://danieljaeger.de/?p=154" class="liexternal">Blog von Daniel Jäger</a>.</p>
<h3>Plugins</h3>
<h4>Search Suggest (Vorschläge für alternative Suchbegriffe)</h4>
<p>Das <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/search-suggest/" class="liwp">Plugin Search Suggest</a> von Joost de Valk ermöglicht es alternative Suchbegriffe vorzuschlagen. Dieses Feature kennt man unter anderem von Google und anderen Suchmaschinen. So lassen sich Tippfehler oder ähnliche Begriffe abfangen. Angezeigt wird in den Suchergebnissen dann &#8220;Meinten Sie vielleicht:&#8221; gefolgt von alternativen Suchbegriffen.</p>
<p><a href="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/hersteler.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-full wp-image-446" title="hersteler" src="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/hersteler.jpg" alt="" width="496" height="106" /></a></p>
<p>Die Vorschläge werden über die Yahoo-API generiert. Ebenfalls möglich wird so übrigens ähnliche Suchbegriffe in die Suchtreffer einzublenden!</p>
<h4>Relevanssi (Verbesserung der Suchtreffer und der Relevanz)</h4>
<p>Die Suchergebnisse der Wordpresssuche sind mit verlaub etwas dürftig. Verbessern lasseh Sie sich z.B. mit dem <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/relevanssi/" class="liwp">Plugin Relevanssi.</a> Unter anderem lassen sich die Treffer so nach Relevanz ausgeben (mit Relevanzboost für Überschriften oder Tags) und die Suche auf bestimmte Kategorien oder Tags beschränken. Außerdem läßt sich zu jedem Treffer ein Textauszug anzeigen, in dem die Suchbegriffe hervorgehoben werden können.</p>
<p>Außerdem bietet das Plugin die Möglichkeit bestimmte &#8220;Blockwörter&#8221; aus dem Suchindex zu nehmen. Indexiert werden dabei auf Wunsch übrigens auch Kommentare und Pingbacks. Falls man möchte kann man durch den Index auch eine fuzzy-Logik-Suche aktivieren, wahlweise auch nur falls keine Treffer gefunden werden.</p>
<p>Als Schmakerl kann man sich auch ein Log der Suchanfragen an die Seite ausgeben lassen, um beispielsweise die eigenen Inhalte  an die Besucher anzupassen.</p>
<h4>Kau-Boy&#8217;s AutoCompleter</h4>
<p>Das <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/kau-boys-autocompleter/" class="liwp">Plugin AutoCompleter von Bernhard Kau</a> ermöglicht eine Live-Search wie man sie auch von Google kennt. Im Gegensatz zu anderen Plugins, die &#8220;nur&#8221; vergebene Tags oder Kategorien vorschlagen sucht Kau-Boy&#8217;s AutoCompleter im Hintergrund die Inhalte des Wordpress Blogs ab und bietet sofort reale Suchtreffer an!</p>
<p><a href="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/autocomplete.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-full wp-image-448" title="autocomplete" src="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/autocomplete.jpg" alt="" width="248" height="110" /></a></p>
<p>Angezeigt wird auf Wunsch sogar ein kurzer Textauszug rund um den Suchtreffer. Auch wenn es sicherlich noch einige Verbesserungsmöglichkeiten gibt (z.B. ist es nicht umbedingt sinnvoll sofort den ersten Treffer zu selektieren) ist es ein spitzen Plugin. Außerdem sollte noch <a href="http://kau-boys.de/wordpress/kau-boys-autocompleter-plugin" class="liexternal">der tolle Einsatz des Autoren</a> betont werden und dessen schnelle Support!</p>
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		<title>Technikwürze zu Formularen in zwei Teilen</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 18:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf jeder Webseite sind sie zu finden: Formulare. In zwei Technikwürze Folgen beleuchten Sylvia Egger, Daniel Jagszent und ich das Thema von allen Seiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Weihnachts- und einer Silvesterfolge haben <a href="http://www.sprungmarker.de/" class="liexternal">Sylvia Egger</a>, <a href="http://www.jagszent.de/daniel/" class="liexternal">Daniel Jagszent</a> und ich uns dem Thema Formulare angenommen. Während es in der <a href="http://technikwuerze.de/podcast/technikwuerze157/" class="liexternal">ersten Folge um den Entwurf eines Web-Formulars ging</a>, haben wir in der <a href="http://technikwuerze.de/podcast/technikwuerze158/" class="liexternal">zweiten Folge Gedanken zur Barrierefreiheit, HTML5 und WAI-ARIA</a> ausgetauscht.</p>
<p><strong>Schwerpunkt der ersten Sendung</strong> waren vor allem drei Bücher, die uns in den vergangenen Monaten auf unsere Schreibtische geflattert sind: <a href="http://rosenfeldmedia.com/books/webforms/" class="liexternal">Web Form Design (Luke Wroblewski)</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/1558607102?tag=cyberurlaub&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=1558607102&amp;adid=1B4NWY9K0W2ZESWAFFY2&amp;" class="amazon">Forms that work (Jarrett und Gaffney)</a> und <a href="http://www.amazon.de/dp/0980576849?tag=cyberurlaub&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=0980576849&amp;adid=04363PVCWHGVFTMJ6JD0&amp;" class="amazon">Fancy Form Design (Featherstone, Connell und Bolton)</a>.</p>
<p><strong>Die Sendung 2 zum Thema Barrierefreiheit von Formularen</strong> gewinnt besonders durch die gute Vorbereitung von Sylvia Egger, die uns einen Überblick über spezielle Möglichkeiten von HTML 5 und WAI-ARIA zum Thema Formulare gab. Das ganze wurde gewürzt durch einige akustische Screenreader-Beispiele aus JAWS und NVDA.</p>
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		<title>Neues Projekt &#8220;zuEssen.de&#8221;</title>
		<link>http://www.postner.de/blog/2009/12/26/neues-projekt-zuessen-de/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 14:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem neuen Blog "zuEssen.de" finden sich meine ganz persönlichen Empfehlungen rund um die Stadt Essen; Restaurants, Bars, Clubs und Sehenswürdigkeiten. Gerade im Kulturhauptstadtjahr 2010 werde ich hier Tipps und Hinweise zu meiner Wahlheimat und dem ganzen Ruhrgebiet publizieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langjähriger Anlaufphase habe ich es jetzt zur Weihnachtszeit endlich geschafft ein neues Projekt online zu stellen. Es geht um einen Blog, den ich &#8220;zu Essen&#8221; getauft habe und der unter der gleichnamigen Domain <a href="http://www.zuEssen.de" class="liexternal">www.zuEssen.de gefunden werden kann</a>.</p>
<p>In letzter Zeit sind mir vermehrt Menschen begegnet, die entweder nur für kurze Zeit in Essen verweilen (Messe, Projekte etc.) oder die bereits eine Weile hier wohnen aber viele interessante Orte und Läden noch nicht entdeckt haben. Und gerade im Kulturhauptstadtjahr 2010 wird dieser Zustand sicherlich noch präsenter werden. Leider finden sich dank semantischer Überschneidungen der Stadt Essen mit der gleichlautenden Tätigkeit im Internet nicht immer brauchbare Hinweise und der inhaltliche Gehalt von Verzeichnissen wie Qype oder MeineStadt tendiert immer mehr zu GelbeSeiten2.0.</p>
<p>Daher möchte ich in diesem Blog meine ganz persönlichen Empfehlungen und Eindrücke zu Essen und seiner Umgebung wiedergeben. Meines Erachtens wird das Ruhrgebiet im Allgemeinen und Essen im Besonderen schlichtweg unterschätzt. Diese Seite soll mein Beitrag sein dies zu ändern.</p>
<p>Ähnlich einem Reiseführer geht es also in erster Linie darum Anhalts- und Ausgangspunkte für eigene Entdeckungen zu liefern und genau wie dem Reiseführer sollten Sie auch meinen Beiträgen nur bedingt vertrauen. Die hier empfohlenen Restaurants, Bars, Clubs und Sehenswürdigkeiten entsprechen vor allem meinem persönlichen Geschmack, denn mir liegt in der Regel nichts daran einen Laden mies zu machen, nur weil er mir persönlich nicht gefällt.</p>
<p>Über Hinweise und Empfehlungen freue ich mich ausdrücklich. Idealerweise geschieht dies über eine Email oder einen Kommentar zu einem Eintrag. Auch Fotos die unter CreativCommons Lizenz stehen und die Beiträge aufwerten, werden gerne genommen.</p>
<p>Wenn Ihr Euch für <a href="http://www.zuEssen.de" class="liexternal">Essen und/oder das Ruhrgebiet interessiert</a> schaut doch einfach mal rein. <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>iPhone Mute Knopf ausgetauscht (inkl. Video)</title>
		<link>http://www.postner.de/blog/2009/10/17/iphone-mute-knopf-ausgetauscht/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 16:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Doityourself]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vibrationsknopf am iPhone 3G gleicht einer Sollbruchstelle. Mit etwas Geschick und Mut läßt sich der abgebrochene Hebel aber ersetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bei vielen anderen Menschen, die ihr iPhone wie ich oft in der Hosentasche tragen, <strong>ist mir kürzlich der kleine Hebel zum Umschalten auf Vibrations-/Mutemodus an meinem iPhone 3G abgebrochen</strong>. Natürlich ist da keine Garantie mehr drauf und Apple will für eine solche Reperatur ziemlich viel Schotter haben.<img class="vgwort" src="http://vg04.met.vgwort.de/na/3314f7b963eb46e5a827d3032d0dabb9" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Picture-41.jpg" rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-429" title="Mein iPhone 3G auseinandergebaut auf meinem Schreibtisch." src="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Picture-41-150x150.jpg" alt="Mein iPhone 3G auseinandergebaut auf meinem Schreibtisch." width="150" height="150" /></a>Deshalb habe ich mir flux <strong>für ein paar Cent ein Ersatzteil und ein Reperaturset geleistet</strong>, um mich heute daran zumachen das Teil selber auszutauschen. Dazu gehört IMHO etwas Mut, denn am Ende schaut man im Falle eines Falles mit einem extrem teuren Briefbeschwerer ziemlich doof aus der Wäsche!</p>
<p>Zunächst sei erwähnt, dass es nicht umbedingt nötig ist ein &#8220;Reperaturkit&#8221; zu erwerben. <strong>Was ihr wirklich braucht sind eigentlich nur 3 Werkzeuge</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Feinmechaniker Kreuzschlitz-Schraubendreher</strong> (Größe #00, also wirklich sauklein)</li>
<li><strong>Plastikschieber zum Lösen von Steckverbindungen</strong></li>
<li>(optional) <strong>kleinen Saugnapf</strong> (zum Lösen des Displays)</li>
</ul>
<p>Eine <a href="http://www.ifixit.com/Guide/Repair/iPhone-3G-Vibrate-Ring-Switch/581/1" class="liexternal">exzellente Anleitung zur Öffnung des Apple Mobiltelefons</a>, findet sich auf Englisch bei ifixit.com. Detailierte Bilder zeigen auf was in welcher Reihenfolge zu tun ist um an den Knopf zu kommen.</p>
<p><strong>Wichtige Tipps und Hinweise:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Benutzt einen qualitativ guten Schraubendreher.</strong> Das Teil aus diesem Kit was ich bestellt habe war Müll und hat mir am Ende die Schrauben leicht beschädigt. Die letzten 2 Schrauben habe ich gar nicht mehr rausbekommen und musst deshalb ziemlich rumfrickeln.</li>
<li><strong>Legt Euch ein DinA4 Blatt daneben auf das ihr die Schrauben gruppiert legt. Schreibt daneben mit einem Kugelschreiber wofür diese Schraubengruppe war</strong> (z.B. Platine, Ein-/Ausschalter, Kopfhörerbuchse etc.). Die Teile sind alle unterschiedlich lang und dick, so dass ihr schnell mal durcheinander kommt wohin jetzt welche Schraube gehört.</li>
<li><strong>Nehmt Euch ordentlich Zeit</strong>, der Spaß dauert&#8230; Zumindest wenn ihr vorsichtig vorgeht und nix kaputt machen wollt.</li>
</ul>
<p>Bei mir hat es gut geklappt. <strong>Der Puls geht am Ende der Aktion dann ordentlich hoch</strong>, weil man ja nicht weiß ob man wirklich alle Verbindungen wieder sauber hergestellt hat und ob kein Flachkabel angerissen wurde. Wie man feststellen darf, ist das ganze nicht soooo schwer und Ersatzteile sind im Netz leicht und günstig zu bekommen (leider kann ich nicht mehr auf den Shop verlinken wo ich zugeschlagen habe, denn der ist futsch &#8211; vermutlich aus Lizenzgründen <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ).<br />
Der schwierigste Teil war auf jeden Fall den Akku zu entnehmen, der ist nämlich mit Klebeband verbaut und man sollte ihn nicht wirklich verbiegen.</p>
<p>Ich wünsche auf jeden Fall allen, die dieses Abenteuer ebenfalls angehen ganz viel Erfolg und helfe gerne, falls es Rückfragen gibt! <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">Hier noch ein kleines Video, das die Reparaturaktion in Zeitraffer präsentiert.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/rMjcybgcmqY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/rMjcybgcmqY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<small>(Musik ist unter CC-Lizenz von <a href="http://www.vate.com.mx/" class="liexternal">Vate</a> aus Mexiko und der Song heißt Motor vom gleichnamigen Album)</small></p>
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		<title>Buch: Presenting to Win</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 14:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Präsentationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ein Buch das nicht den "kreativen" Umgang mit PowerPoint und Co vermittelt, sondern sich auf die Aufbereitung des Inhalts für die wirkliche Präsentation konzentriert. Und in deren Mittelspunkt stehst DU als Präsentator und nicht irgendwelche mit Bulletpoints vollgeklatschte Folien. Mehr als lesenswert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/dp/0137144172?tag=cyberurlaub&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=0137144172&amp;adid=1B3ZRRBA2S3Q5NQ7Z457&amp;" ><img class="size-medium wp-image-410 right alignright" title="presenting" src="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/presenting-203x300.jpg" alt="Presenting to Win" width="203" height="300" /></a></p>
<p>Diesmal eine weniger technische Buchempfehlung von mir: <strong><a href="http://www.amazon.de/dp/0137144172?tag=cyberurlaub&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=0137144172&amp;adid=1B3ZRRBA2S3Q5NQ7Z457&amp;" class="amazon">&#8220;Presenting to Win&#8221; von Jerry Weissman</a></strong> (19,90€ | 978-0137144174) ist ein Ratgeber der hilft die eigenen Präsentationsfähigkeiten zu optimieren.<img class="vgwort" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/cba402daeaf04c9fade27e2a649f52a2" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Obwohl ich schon einige &#8220;Wie-präsentiere-ich-besonders-toll&#8221; -Bücher im Schrank habe, <strong>ist dieser Hardcoverband wirklich als besonders gelungen hervorzuheben.</strong> Das liegt in erster Linie daran, dass hier nicht über endlose Seiten vorgestellt wird, wie PowerPoint-Folien gestaltet und die zu vermittelnden Inhalte darin möglichst kreativ untergebracht werden können. Weissmann geht es zu großem Teil darum &#8220;wie die Story gut herübergebracht werden kann!&#8221;</p>
<p>Und genau hier liegt das Problem vieler Präsentatoren. <strong>Im Regelfall ist schon die Struktur und der Inhalt der Präsentation so schlecht, dass selbst gute Materialien die Geschichte nicht mehr retten würden.</strong> Daher beschäftigen sich dann auch konsequenterweise 80% des Buches damit, wie Inhalte aufzubereiten sind, damit man selbst als Präsentator seine Botschaft vermittelt bekommt.</p>
<p>Das Bild &#8220;<strong>das Publikum vom Punkt A (da wo es vor der Präsentation ist) zum Punkt B (wo man als Präsentierender es anschließend gerne haben möchte)</strong>&#8221; zu kriegen, wird zwar im Buch überstrapaziert, dies jedoch völlig zu recht. Redner vergessen nur zu gerne die Motivation des Rezipienten. Jeder der die Essener Kommunikationswissenschaft kennt weiß: Hier werden bei mir offene Türen eingerannt! <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Punkte wie <strong>WIIFY (What is in it for you)</strong> oder der <strong>&#8220;call for action&#8221;</strong> werden nur zu gerne undeutlich verschlüsselt zwischen den Zeilen des Vorgetragenen versteckt. Ein großer Fehler! Resultat: <strong>MEGO (Mine Eyes Glaze Over) </strong>= Aufmerksamkeit liegt auf dem Blackberry oder der hübschen Tapete.</p>
<p>Wer dieses Buch ließt wird feststellen, dass PowerPoint-, KeyNote- oder Prezi-Präsentationen nur unterstützenden Charakter haben. Du als Präsentator, als Vortragender, bist der auf dem der Fokus liegen muss. Nicht zuletzt, da es ja auch um deine Reputation geht. Ein Fazit lautet daher: <strong>Jede PowerPoint-Präsentation, die per Mail verschickt und von einem Fremden verstanden werden kann, ist eine schlechte Präsentation! </strong></p>
<p>Auch wenn man sich teilweise sehr zusammenreißen muss die Hinweise und Guidelines dieses Ratgebers umzusetzen wird einem dies zigfach zurückgezahlt. Die erste Präsentation bei der ich mich beruflich entlang von Weissmanns Ideen vorgearbeitet habe war bereits ein voller Erfolg, und das obwohl ich nur bestimmte Aspekte nutzen konnte. Übung macht hier den bekannten Meister! <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Für ein Hardcover dieses Kalibers sind 20 Euro wirklich gut investiert.</strong></p>
<p>Kudos für diesen Buchtip gehen übrigens an <a href="http://twitter.com/FrankS" class="twitter">@FrankS</a>, der dieses Buch in seiner <a href="http://www.postner.de/blog/2009/06/14/barcampcologne3-tipps-links-und-kommentare/" class="liinternal">Session beim BarcampCologne3</a> präsentiert hat.</p>
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		<title>Buch: Forms that Work</title>
		<link>http://www.postner.de/blog/2009/09/06/buch-forms-that-work/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 17:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Formulare]]></category>
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		<description><![CDATA[Formulare auf Webseiten sind das wichtigste Element für wirkliche Interaktion. In der Regel werden ihre benutzerfreundliche Gestaltung aber sträflich vernachlässigt! Dieses Buch zeigt wie sich dies ändern läßt und wie Formulare deutlich verbessert werden können, so dass Sie zu einer positiven Benutzererfahrung werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/dp/1558607102?tag=cyberurlaub&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=1558607102&amp;adid=19HXGMDNHC9QY5RWMY71&amp;" ><img class="alignright size-full wp-image-392" title="Forms that Work" src="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/cover_200.gif" alt="Forms that Work" width="200" height="246" /></a>Auf Empfehlung von <a href="http://www.sprungmarker.de/" class="liexternal">Sylvia Egger</a> fand die letzte Woche das Buch <a href="http://www.amazon.de/dp/1558607102?tag=cyberurlaub&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=1558607102&amp;adid=19HXGMDNHC9QY5RWMY71&amp;" class="amazon">&#8220;Forms that Work&#8221; von Caroline Jarrett und Gerry Gaffney</a> (ISBN: 1558607102 | 23,95 €) den Weg auf meinen Nachttisch. Wie dem Untertitel &#8220;Designing Web Forms for Usability&#8221; zu entnehmen ist, geht es um die professionelle Gestaltung von Webformularen.<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/eb9893a744fb4d208697459521e73c51" width="1" height="1" alt="" class="vgwort" /></p>
<p>Die Autoren legen viel Wert darauf, dass es in diesem Buch nicht um die technische Umsetzung der Ratschläge geht. Viel mehr gilt es ein Gefühl für die Usability Probleme der User zu gewinnen und die Bedeutung von Usability Tests zu begreifen.<br />
Darüber hinaus werden aber auch praktische Guidelines und Fallstricke beschrieben. Jarret und Gaffney orientieren sich hier an den drei Grundpfeilern von Formularen: Der Beziehung zum User, der Interaktion und der Optik.</p>
<p>Vorschusslorbeeren erhielt das Buch für mich bereits durch das Vorwort von Steve Krug. Und ähnlich wie sein gar nicht oft genug gelobtes Werk <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3826615956/cyberurlaub" class="amazon">&#8220;Don&#8217;t make me think&#8221;</a> ließt sich auch dieses Buch locker innerhalb eines Nachmittags und wirkt durch die vielen Illustrationen, Screenshots und Karikaturen sehr kurzweilig. Es macht einfach Spaß die Fallbeispiele (von teilweise namhaften Webseiten) durchzugehen und sich die Verbesserungen von Jarrett und Gaffney zu erarbeiten. Hier kommt durch gedankenanregende Fragen auch der Leser ins Spiel.</p>
<p>Nachdem das Buch über mehrere Kapitel zeigt worauf es beispielsweise ankommt wenn persönliche, sensible Daten abgefragt werden, wie Pflichtfelder sinnvoll ausgezeichnet werden sollten und wie man Fragen so stellt, dass diese einfach zu beantworten sind, wird abschließend noch auf den Bereich Usability Tests eingegangen. Sinnvoll ergänzt wird das Buch dann an dessen Ende durch eine ausführliche Literaturliste mit Lesetipps rund um den Bereich Formulare und Usability.</p>
<p>Als Fazit mag der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Blurb" rel="nofollow" class="liwikipedia">&#8220;Blurb&#8221;</a> von Jakob Nielsen dienen.</p>
<blockquote><p>&#8220;The humble form: it may seem boring, but most of your website&#8217;s value passes through forms. Follow Jarrett &amp; Gaffney&#8217;s guidelines, and you&#8217;ll probably double your online profits.&#8221; &#8211; Jakob Nielsen, Principal, Nielsen Norman Group</p></blockquote>
<p>Ich schätze <a href="http://www.postner.de/blog/2008/03/11/interview-mit-jakob-nielsen-erschienen/" class="liinternal">Jakobs Expertiese</a> und kann mich dieser Meinung nur vollständig anschließen. Wer die Conversion seiner Formulare steigen möchte oder einfach nur vermeiden will, dass User beim Ausfüllen der eigenen Formulare oft frustriert abbrechen sollte bei diesem Buch zuschlagen!</p>
<h3>Links zum Artikel</h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/1558607102?tag=cyberurlaub&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=1558607102&amp;adid=19HXGMDNHC9QY5RWMY71&amp;" class="amazon">&#8220;Forms that Work&#8221; bei Amazon</a><a href="http://www.formsthatwork.com/"><br />
Die Webseite zum Buch. </a></p>
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		<title>Groundswell &#8211; Social Media Strategien für Unternehmen</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 20:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute eine Buchempfehlung für den Bereich Social Media im Einsatz der Unternehmens-Kommunikation. Charlene Li und Josh Bernoff konzentrieren sich in diesem Buch erfrischenderweise vor allem auf die Strategie und suchen erst danach Technologien die diese Erfüllen können. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/dp/1422125009?tag=cyberurlaub&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=1422125009&amp;adid=0G72Z5NKWH3R8SV2MH6R&amp;" ><img class="alignright size-medium wp-image-380" title="groundswell_cover2" src="http://www.postner.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/groundswell_cover2-250x300.jpg" alt="groundswell_cover2" width="212" height="300" /></a>Immer mehr Kommunikationsprofis sind interessiert an Social Media. Dummerweise denken zuviele Menschen, mich eingeschlossen, bei diesem Thema meist nur an spannende Technologien wie Twitter oder YouTube. Wenn es um die Integration des Phänomens &#8220;Social Media&#8221; in die eigene Unternehmens-Kommunikation geht, sollte es jedoch nicht in erster Linie um die zwanghafte Verwendung von &#8220;Buzz-Word-Technologien&#8221; gehen.<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/36ae7a6b85f64989b5a8b8de8259d477" width="1" height="1" alt="" class="vgwort" /></p>
<p>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/1422125009?tag=cyberurlaub&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=1422125009&amp;adid=0G72Z5NKWH3R8SV2MH6R&amp;" class="amazon">Groundswell &#8211; winning in a world transformed by social technologies</a>&#8221; schafft es genau diese Tatsache hervorzuheben. Charlene Li und Josh Bernoff zeigen Wege auf, eine für die eigenen Mittel geeignete Social Media Strategie zu entwickeln, die unabhängig von eingesetzten Technologien funktionieren kann.</p>
<p>Keymessage ist dabei nach dem &#8220;POST&#8221;-Prinzip vorzugehen. Dazu werden vier Säulen jedes Social Media Engagements betrachtet</p>
<ol>
<li><strong>P</strong>eople: Wie leider viel zu selten in Kommunikation (und der dazu gehörigen Wissenschaft) wird hier der Fokus stärker auf den Rezipienten gelegt. Wird er ausser Acht gelassen, ist jedes Engagement im sozialen Web zum Scheitern verurteilt. Wer ist eigentlich meine Zielgruppe und wie genau verhält sich diese im Netz. Sind meine User eher sogenannte &#8220;Joiner&#8221;, die sich in Communities wie Facebook oder StudiVZ aufhalten, oder habe ich es eher mit &#8220;Creatoren&#8221; zu tun, die sich aktiv bloggend oder podcastend durch das Web 2.0 bewegen. Wofür ist meine Zielgruppe eigentlich bereit?</li>
<li><strong>O</strong>bjectices: Wie genau sieht eigentlich meien Zielsetzung aus? Geht es darum bereits bestehende Kunden noch weiter an meine Marke zu binden? Oder will ich versuchen über Mund-zu-Mund-Propaganda den Absatz zu stärken? Möglicherweise ist das Ziel aber auch dem &#8220;Groundswell&#8221; zuzuhören und wertvolle Einsichten in die eigenen Kunden zu bekommen! Nur wer genau weiß was er überhaupt im Web 2.0 erreichen will, der kann dies auch durchsetzen.</li>
<li><strong>S</strong>trategy: Es muss eine Strategie entwickelt werden, wie das Engagement im Bereich Social Media die eigene Firma beeinflussen soll. Wie soll sich das Verhältnis zu den Kunden und Usern verändern? Auch ist es unerlässlich den Erfolg der Strategie zu messen, nicht zuletzt um intern die eigene Arbeit zu dokumentieren und möglicherweise die Strategie anpassen zu können.</li>
<li><strong>T</strong>echnology: Erst ganz am Schluss sollte es um die Technologien gehen, die zum erreichen der Zielgruppe und der Umsetzung der eigenen Ziele durch die Strategie benötigt werden.</li>
</ol>
<p>In diesem Buch werden zwar auch exemplarisch einige Case Studies beschrieben die gut umgesetzt wurden und größtenteils das POST Paradigma angewendet haben, viel wichtiger aber ist die Erkenntnis, dass es nicht darum geht die Ideen und Strategien anderer Marken zu kopieren. Die Autoren schaffen es wunderbar aufzuzeigen, dass ein generelles Verständis des Phänomens &#8220;Groundswell&#8221; die eigene Unternehmenskommunikation auch für die Zukunft mit noch gar nicht vorhanden Technologien rüstet.</p>
<p>Genau aus diesem Grund ist es absolut unverständlich warum die deutsche Ausgabe den Titel &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3446417826?tag=cyberurlaub&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=3446417826&amp;adid=0YPZ6DEAYFNQQRPRF6F8&amp;" class="amazon">Facebook, You Tube, Xing &amp; Co. Gewinnen mit Social Technologies</a>&#8221; trägt. Dies impliziert fälschlicherweise den eben nicht vorhandenen Schwerpunkt im Bereich der ganz spezifischen Technologien. Ein Anspruch dem das Buch Gott sei Dank nicht gerecht wird. Dieser Zustand schlägt sich daher auch in den <a href="http://www.amazon.de/dp/3446417826?tag=cyberurlaub&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=3446417826&amp;adid=0YPZ6DEAYFNQQRPRF6F8&amp;" class="amazon">deutschen Kommentaren nieder</a> (zumal XING als deutsches Phänomen nicht ein einziges mal im Buch erwähnt wird).</p>
<p><strong>Von meiner Seite ist das Buch indes eine ganz klare Kaufempfehlung.</strong> Es hilft auf dem Teppich zu bleiben und sich VOR Implementierung einer Social Media Strategie noch einmal die richtigen Fragen zu stellen!</p>
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		<title>Technikwürze mit Schwerpunkt Opera</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:14:57 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Technikwürze]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Folge des Webstandards-Podcast Technikwürze ist online. Diesmal sprachen wir mit Navjot S Pawera und Henny Swan von Opera über Zugänglichkeit, Webentwicklung und Opera Unite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://technikwuerze.de/podcast/technikwuerze143/" ><img class="aligncenter" title="tw_title" src="/blog/wp-content/uploads/2009/07/tw_title.png" alt="tw_title" width="320" height="113" /></a></p>
<p>Zum zweiten mal kommt die Technikwürze als englische Ausgabe daher. Nachdem wir in einem ersten fremdsprachigen Anlauf 2008 mit <a href="http://technikwuerze.de/podcast/technikwuerze108/" class="liexternal">Jakob Nielsen über Usability</a> geredet haben, habe ich in <a href="http://technikwuerze.de/podcast/technikwuerze143/" class="liexternal">Folge 143 &#8220;Opera total&#8221;</a> zusammen mit <a href="http://blog.ginader.de/" class="liexternal">Dirk Ginader</a> diesmal <a href="http://www.navjotpawera.com/" class="liexternal">Navjot S Pawera</a> und <a href="http://www.iheni.com/" class="liexternal">Henny Swan</a> von Opera interviewed.</p>
<p>Schwerpunkt des Gesprächs waren vor allem das neue Opera Unite und das Thema Zugänglichkeit/Accessability. Bei Unite handelt es sich um einen in den Desktop Browser von Opera integrierten Webserver, der über zusätzliche Dienste auf simple Weise Filesharing oder Mediastreaming ins Netz ermöglicht.</p>
<p>Während Navjot uns als Entwickler vor allem über die Vorzüge von Opera Unite aufgeklärt und einige kritische Stimmen aus der Community kommentiert hat, gab es anschließend noch ausführliche Möglichkeiten mit Henny, ihres Zeichens Web Evangelist bei Opera, darüber zu reden, was Opera für Accessability tut und wo sie sich auch ausserhalb ihrer Firma für Themen der Zugänglichkeit engagiert.</p>
<p>Ein interessanter Podcast, der auch von den unterschiedlichen Akzenten der Teilnehmer lebt! <img src='http://www.postner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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