Barcamp Ruhr 2 zu ende (update)
Sonntag, 29. März 2009Das zweite Barcamp des Ruhrgebiets ist heute in Essen zuende gegangen. Wie im letzten Jahr war es ein sehr angenehmes und spannendes Erlebnis im Unperfekthaus dabei zu sein. Mit ca. 150-200 Personen pro Tag ist das BarcampRuhr2 eine stolze Leistung für das Orga-Team und man kann immer wieder nur begeistert sein, wie gut die “Selbst”-Organisation darüber hinaus funktioniert (mehr zum Konzept von Barcamps).
Besonders hat mir auch wieder die Interdisziplinarität der einzelnen Sessions gefallen. Von “Serverside Javascript” bis zu einer soziologischen Betrachtung über “Vertrauen im Internet” war alles dabei. Nützlich für mich vor allem die Beiträge zu “Social Media und Unternehmen” sowie das Schwerpunkt Thema “Sicherheit”.
Aber darüberhinaus gab es natürlich auch erwähnenswerte Geschehnisse. Die Webevangelisten haben die Twitter Tags, die mit der Veranstaltung assoziiert wurden in einer Übersicht zusammengefasst. Ein Wort sticht heraus: Poken. Ganz klar ein viraler Renner dieses Wochenende im Unperfekthaus. Poken sind eine Art Visitenkarte 2.0. Man hält seinen Poken an ein (oder doch lieber einen?) anderen und sie tauschen ihre IDs aus. Zuhause kann man seinen eigenen dann per USB mit dem Internet verbinden und erhält die Social Network Daten der getroffenen Personen angezeigt. So lassen sich die Kontakte einfach aufsammeln und pflegen. Sicherlich demnächst ein eigener Beitrag wert!
Auch der Auftritt von Philharmonixx war ein besonderes Highlight des diesjährigen Barcamps! Im Anschluss an die Session, in der das Duisburger Projekt Philharmonie 2.0 näher erläutert wurde, trat die dreiköpfige Combo auf und heizte den Web- und Kommunikations-Profis mit einer CrossoverFusion aus Klassik, Jazz und anderen Stilrichtungen ein.
Solche “Offline”- oder Nicht-Web-Sessions sind für mich durchaus eine gern gesehene Abwechslung. Darunter fällt auch die Black Story Sitzung, die kurz vor Ende noch einen angenehmen Ausklang verschaffte.
Die Veranstaltung war außerdem auch ein schönes Beispiel für eine unaufdringliche Form des Sponsoring. Große Firmen wie T-Mobile, Otto und Symantec standen Pate, damit wir kostenlos Essen, Trinken und Konferieren durften. Doch auch “kleinere” Partner wie das Webstandards-Magazin oder nicht-kommerzielle Organisationen, wie das DGB Bildungswerk standen mit auf der Sponsorenliste. Vor allem Otto ist mir positiv aufgefallen, da der Konzern nicht nur auf übermäßige Werbung verzichtet, sondern auch mit zwei Teilnehmern präsent war. So wird authentisches Sponsoring gleichzeitig zur Fortbildung und Ideenbörse genutzt.
Zuletzt noch einmal ein Herzliches Danke an das Orga-Team, alle Helfer und Session-Moderatoren. Wir freuen uns schon sehr auf bcruhr3.
Update:
ifranz.tv hat ein nettes Video zum Barcamp eingesellt.
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